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Prince of Persia
Prince of Persia erschien 1989 auf dem Apple II und sah von der ersten Sekunde an anders aus als alles andere. Jordan Mechner filmte die Bewegungen eines echten Menschen und übertrug sie Bild für Bild in Animationen, weshalb der Prinz nicht wie die übrigen Plattformhelden der Zeit über ein Raster hüpfte: Er nahm Anlauf, schoss über das Ziel hinaus, bekam einen Sims gerade noch mit den Fingerspitzen zu fassen und stürzte wie etwas, das Gewicht hat. Dazu kam eine unerbittliche Idee: für die Rettung bleibt eine Stunde Echtzeit. So ging es zugleich um Bedacht und Eile, um auswendig gelernte Fallen und einstürzende Fliesen und um ein Fechten, das eher einem Gerangel als einer Schlagfolge glich.
Zur Wende der Neunziger verbreitete sich der Titel auf Amiga, DOS, Amstrad CPC, Master System und Mega Drive, wobei Konsolenfassungen oft zusätzliche Level boten; der Nachfolger Prince of Persia 2: The Shadow and the Flame legte 1993 bei Farbe und Tempo nach, erreichte den Zauber des Originals aber nicht. Die echte Wiederauferstehung brachte Prince of Persia: The Sands of Time 2003, wo Wandläufe, Akrobatik und das Zurückspulen eines missglückten Sprungs zur neuen Blaupause des Action-Adventures wurden; das düstere Warrior Within und das versöhnlichere The Two Thrones schlossen die Trilogie ab. Ohne dieses neu gedachte Bewegungsgefühl sähen heutige Actionspiele über Klettern und flüssiges Durchqueren einer Stadt anders aus.
Teile der Reihe (10)
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Prince of Persia 3D · 1999
- Java ME
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