Prince of Persia: The Two Thrones
Prince of Persia: The Two Thrones schließt die Sands-of-Time-Trilogie ab und verbindet akrobatische Bewegung durch die Architektur mit schnellen Kämpfen. Der Prinz kehrt nach Babylon zurück, das inzwischen von einem verräterischen Wesir übernommen wurde, und muss sich der dunklen Entität stellen, die er seit den Ereignissen von Warrior Within in sich trägt – je öfter er sie im Verlauf des Spiels für stärkere Angriffe nutzt, desto mehr verändern sich sein Aussehen und der Tonfall des Erzählers, was den Spieler zwingt, zwischen Macht und dem Erhalt der Menschlichkeit der Figur zu wählen. Neu in der Serie ist das Speed-Kills-System: Nach unbemerktem Heranschleichen an einen geschwächten Gegner löst der Spieler eine kontextsensitive Animation eines blitzschnellen Finishers aus, was den Kämpfen filmische Flüssigkeit verleiht und das Tempo gegenüber den langsameren Kämpfen aus Warrior Within erhöht. Hinzu kamen auch Verfolgungsjagden auf einem Pferdewagen durch die Straßen der Stadt, die sich mit klassischem Plattform-Geschick auf Simsen, Leitern und Wänden abwechseln und dem Spiel ein deutlich actionreicheres Tempo verleihen, wodurch dieser Teil dynamischer wirkt als die beiden vorherigen.
Die Xbox-Version erschien gleichzeitig mit der PlayStation-2-Fassung Ende 2005 und ist inhaltlich völlig identisch mit ihr – gleiche Levels, gleiche Zwischensequenzen, gleicher Umfang an Nebeninhalten und gleiche Spiellänge. Die Unterschiede waren rein technischer Natur: Dank leistungsfähigerer Hardware lief das Spiel auf der Xbox mit etwas stabilerer Bildrate und kürzeren Ladezeiten zwischen den Gebieten als auf der PS2, Texturen und Charaktermodelle blieben praktisch gleich. Die Xbox-Version profitierte zudem von einer schärferen Bildausgabe auf damaligen Fernsehern mit Progressive-Scan-Unterstützung, und manche Reflexionen und Beleuchtungseffekte wirkten etwas sauberer. Für Spieler, die die Plattform frei wählen konnten, bot die Xbox somit ein etwas flüssigeres, inhaltlich aber völlig identisches Erlebnis ohne jegliche Erweiterung oder Kürzung gegenüber dem PS2-Original, mit dem sie sowohl das Erscheinungsdatum als auch sämtliche Bonusinhalte teilte. Die Wahl zwischen den beiden Konsolen war also im Grunde nur eine Frage, welche davon der Spieler zu Hause besaß, nicht was die jeweilige Version zusätzlich bot.
Warum spielen: Wer zwischen den Konsolen wählen konnte, bekam auf der Xbox ein inhaltlich identisches Spiel wie auf der PS2, nur mit etwas flüssigerer Bildrate und kürzeren Ladezeiten dank der leistungsfähigeren Hardware.
Spiel 159 von 176 für Microsoft Xbox
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