Golden Axe (arcade) – boxart
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Golden Axe (arcade)

Beat 'em up 1989 Sega Golden Axe ⏱ Mittel · ~3–10 Std.
Golden Axe (arcade) – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Golden Axe (arcade) – Titelbildschirm
Titelbildschirm

1989 stellte Sega einen Barbaren, einen Zwerg und eine Amazone gegen Death Adder.

Kaum eine Spielhalle der späten Achtziger duftete so nach Abenteuer wie Segas Golden Axe von 1989. Das Fantasy-Prügelspiel stellte dem bösen Death Adder ein Trio von Helden gegenüber — den muskulösen Barbaren Axe Battler, den axtschwingenden Zwerg Gilius Thunderhead und die schwertbewaffnete Amazone Tyris Flare. Jeder von ihnen hatte andere Stärke, Reichweite und Zauberkraft, sodass die Wahl der Figur nicht nur Kosmetik war, sondern eine grundlegende Entscheidung über den Spielstil.

Die Geheimwaffe des Spiels war die Magie. Über die Spielflächen liefen kleine Kobolde mit Säcken, und wenn man sie trat, ließen sie blaue Fläschchen fallen. Die gesammelten Tränke füllten eine Magieanzeige und lösten im richtigen Moment einen bildschirmfüllenden Zauber aus — je mehr Fläschchen, desto verheerender die Wirkung. Unvergesslich waren auch die Ritte auf gesattelten Ungeheuern, sei es auf einer feuerspeienden Echse oder auf einem Paar kratzender Kreaturen, die man dem Gegner abnehmen konnte.

Retro-Spieler lieben Golden Axe vor allem für den Zwei-Spieler-Koop und für die unverwechselbare Schwert-und-Magie-Atmosphäre, die das Beat-'em-up-Genre damals kaum kannte. Es erhielt eine ganze Reihe von Portierungen — die berühmteste auf dem Sega Mega Drive — und wurde zu einer der Säulen, auf denen Sega seinen Ruf als König der Spielhallen aufbaute.

Spiel 83 von 258 für Arcade

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Das Sega-Arcade-Original von 1989 lief flüssig in kräftigen Farben und bot den vollen Soundtrack sowie echtes gleichzeitiges Zweispieler-Gameplay. Am nächsten kam die Mega-Drive-Version, die vieles von Atmosphäre, Musik und Gegnern bewahrte, auch wenn manche Hintergründe und Details vereinfacht werden mussten. Auf dem Master System waren die Level kürzer und die Grafik durch die schwächere Hardware einfacher. Umsetzungen für Acht- und Sechzehnbit-Computer (Commodore 64, Amstrad CPC, Amiga, Atari ST) litten unter langsamerem, ruckeligerem Scrolling, einer reduzierten Farbpalette und verloren oft den gleichzeitigen Zweispielermodus ganz. Wer dem Arcade-Gefühl am nächsten kommen will, greift zur Mega-Drive-Version.

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