Call of Duty 2
Call of Duty 2 führte die Spielenden durch drei Schauplätze des Zweiten Weltkriegs – die Verteidigung von Stalingrad, den nordafrikanischen Feldzug bei El Alamein sowie die Strände und Städte des befreiten Frankreichs. Statt eines einzelnen Helden wechselte das Spiel zwischen den Perspektiven mehrerer sowjetischer, britischer und amerikanischer Soldaten und ersetzte Verbandskästen durch eine vorübergehende Erholung abseits des Beschusses, was damals wie eine deutliche Vereinfachung gegenüber früheren Teilen der Reihe wirkte. Das neu eingeführte Zielen über Kimme und Korn sowie das sichtbare Schwanken der Waffe beim Laufen wurden zum Vorbild für zahlreiche weitere Kriegsshooter jener Zeit.
Die Xbox-360-Version erschien gleichzeitig mit der PC-Fassung und gehörte Ende 2005 zu den Launch-Titeln der neuen Konsole – für viele Spielende war es der erste Vorgeschmack darauf, was die neue Hardware-Generation leisten kann. Im Vergleich zur damaligen PC-Version bot sie eine flüssigere Leistung in anspruchsvollen Kampfszenen mit Dutzenden Soldaten auf dem Bildschirm sowie die Möglichkeit, auf einem großen Fernseher mit Gamepad zu spielen, doch fehlte ihr die Unterstützung für Mods und spielerseitige Anpassungen, die die PC-Community bei früheren Teilen der Reihe ausgiebig genutzt hatte. Der Mehrspielermodus lief zudem über Xbox Live statt über die von PC gewohnten dedizierten Server, und das Spiel gehörte dank der Konsole zu den ersten Titeln, die das Sammeln von Achievements und Gamerscore boten. Die Steuerung war an den Gamepad angepasst, einschließlich einer automatischen Zielunterstützung, die die geringere Präzision der Analogsticks gegenüber der Maus ausgleichen sollte.
Gerade als Launch-Titel der Xbox 360 diente Call of Duty 2 vielen Spielenden als erste Begegnung sowohl mit der Konsole als auch mit der Reihe selbst, und auch Jahre später wird seine Konsolenfassung vor allem für ihre anspruchsvollen, chaotischen Kampfsequenzen in Erinnerung behalten, die die damalige Hardware überraschend gut bewältigte, selbst wenn Dutzende Figuren gleichzeitig auf dem Bildschirm kämpften. Missionen wie die Verteidigung von Pointe du Hoc oder die Kämpfe um Stalingrad dienten so als eine der ersten Demonstrationen, wofür die neue Konsolengeneration eigentlich gut war, und das Spiel zählte lange zu den Titeln, wegen derer sich Spielende gleich am Verkaufsstart eine Xbox 360 zulegten.
Warum spielen: Für alle, die den Aufbruch in die neue Konsolengeneration erleben wollten, bietet es chaotische, gut inszenierte Kampfsequenzen wie die Verteidigung von Pointe du Hoc oder die Kämpfe um Stalingrad, die es zu einem der Hauptgründe für den Kauf einer Xbox 360 machten.
Spiel 160 von 259 für Xbox 360
Derselbe Titel woanders (1)
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