Call of Duty: Black Ops 4
Call of Duty: Black Ops 4 aus dem Jahr 2018 war für die Serie ein Wendepunkt, vor allem weil es als erster nummerierter Teil vollständig auf die klassische lineare Einzelspielerkampagne verzichtete. Treyarch ersetzte sie durch eine Reihe eigenständiger Specialist-Headquarters-Missionen, die die Geschichten einzelner Multiplayer-Charaktere weiterentwickeln, und verlagerte den Schwerpunkt des Spiels auf die Live-Modi – Multiplayer, den kooperativen Modus Zombies und die völlig neue Battle-Royale-Arena Blackout. Der Multiplayer kehrte zudem im Vergleich zum vorherigen Black Ops 3 zu einer bodenständigeren Bewegung ohne vertikalen Boost-Sprung und Wandlauf zurück, eine bewusste Reaktion Treyarchs auf die Kritik an den Vorgängern wegen ihres zu schnellen und chaotischen Tempos. Das Spiel erschien gleichzeitig für PlayStation 4, Xbox One und PC.
Inhaltlich waren alle drei Versionen bei Erscheinen identisch: die gleichen Multiplayer-Karten, die gleichen drei Zombies-Kapitel und die gleiche Blackout-Karte, zusammengesetzt aus Schauplätzen, die aus früheren Teilen der Serie bekannt waren. Die Unterschiede waren wieder vor allem technischer Natur – die Konsolenversionen zielten auf stabile 60 Bilder pro Sekunde bei einer der jeweiligen Hardware-Generation entsprechenden Auflösung ab, während die PC-Version höhere Auflösung, unbegrenzte Bildwiederholrate und präziseres Zielen mit der Maus erlaubte, was vor allem Spieler im kompetitiven Multiplayer und in Blackout zu schätzen wussten. Zombies bot zudem erstmals in der Serie gleich drei eigenständige Karten bereits am Erscheinungstag gleichzeitig auf allen drei Plattformen, statt der schrittweisen Inhaltsergänzung, die Spieler aus früheren Teilen gewohnt waren.
Die PC-Version brachte im Vergleich zu den Gepflogenheiten der Serie eine auffällige Änderung – Activision veröffentlichte sie erstmals nicht auf Steam, sondern ausschließlich über Blizzards Plattform Battle.net, die Activision Blizzard damals als seinen wichtigsten Vertriebskanal vorantrieb. Spieler mussten daher auf eine neue Oberfläche und einen neuen Launcher umsteigen, erhielten dafür aber eine unbegrenzte Bildwiederholrate, Unterstützung für höhere Auflösungen und feinere Maussteuerung, die in den Ranglisten von Blackout wie auch des klassischen Multiplayers ein spürbarer Vorteil gegenüber den Konsolenversionen war.
Warum spielen: Wegen der präziseren Maussteuerung gegenüber dem Controller lohnt sich die PC-Version für wettbewerbsorientierte Spieler von Blackout und klassischem Multiplayer, auch wenn sie sich wegen Battle.net an einen anderen Launcher als Steam gewöhnen müssen.
Spiel 356 von 583 für PC / moderní (64bit a GPU)
Derselbe Titel woanders (2)
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