Final Fantasy: Mystic Quest – boxart
SNESSuper Nintendo

Final Fantasy: Mystic Quest

RPG 1992 Squaresoft Final Fantasy ⏱ Mittel · ca. 12–25 h
Final Fantasy: Mystic Quest – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Final Fantasy: Mystic Quest – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Ein bewusst vereinfachtes JRPG für westliche Neueinsteiger; ein umstrittener, aber geliebter Außenseiter.

Final Fantasy: Mystic Quest ist ein schwarzes Schaf und ein geliebter Underdog in einem. Squaresoft schuf es 1992 als bewusst vereinfachtes JRPG, das auf westliche Spieler zielte, die das Genre damals kaum kannten, es sollte ein freundliches Eingangstor in die Welt der rundenbasierten Kämpfe, der Magie und heroischer Feldzüge sein. Fans der Hauptreihe streiten bis heute, ob es ein Schritt zur Seite oder ein kluger Zug war.

Das Spiel vereinfacht alles gegenüber einem traditionellen Final Fantasy: Die Figur bewegt sich auf einer übersichtlichen Weltkarte zwischen einzelnen Punkten, die Kämpfe sind geradliniger, und es fehlt nicht an bequemen Elementen wie sichtbaren Gegnern oder der Möglichkeit, die Waffen auch zum Zerschlagen von Hindernissen direkt in der Umgebung zu nutzen. Das Kampfsystem ist leichtgewichtig, bietet aber noch immer taktische Entscheidungen mit der Auswahl von Zaubern und Angriffen. Der Soundtrack des Komponisten Ryuji Sasai gehört zudem zum Energiegeladensten, was auf dem SNES aus der RPG-Werkstatt erklang.

Die Retro-Gemeinde nimmt gegenüber Mystic Quest eine versöhnlichere Haltung ein als einst. Ja, für einen erfahrenen Rollenspieler ist es zahm, doch als Einstiegsspiel für einen Anfänger oder für einen entspannten Nachmittag funktioniert es hervorragend. Seine eingängige Musik und das stressfreie Tempo machen es zu einem angenehmen, anspruchslosen Juwel der 16-Bit-Ära.

Spiel 100 von 154 für Super Nintendo

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