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The Elder Scrolls
The Elder Scrolls: Arena erschien 1994 für DOS und trug schon damals den Ehrgeiz in sich, der die Marke bis heute ausmacht — dem Spieler einen ganzen Kontinent zu geben und ihn damit allein zu lassen. Daggerfall trieb das 1996 so weit, dass seine generierte Welt bis heute als Anekdote darüber dient, wie weit der Traum vom unendlichen Spiel gehen kann. Erst Morrowind fand 2002 das Gleichgewicht: eine kleinere, dafür von Hand gebaute Welt, fremd und unwirtlich, mit Pilzwäldern, Kastenpolitik und Texten, die tatsächlich gelesen werden wollten. Fertigkeiten, die sich durch Benutzung verbessern, und die Freiheit, ab der ersten Minute fast überall hinzulaufen, wurden zum Markenzeichen der Reihe.
Oblivion öffnete die Serie 2006 einem größeren Publikum, und Skyrim machte sie 2011 zu einem Phänomen, das immer wieder neu veröffentlicht wurde — 2017 sogar für Nintendo Switch. Skyrim tauschte etwas Tiefe gegen Zugänglichkeit ein, bot dafür eine Welt, in der man stundenlang einfach nur laufen kann, und öffnete vor allem einer Modding-Gemeinde die Tür, dank der das Spiel nie richtig gealtert ist. Neben der Einzelspielerlinie läuft seit 2014 zudem das langlebige The Elder Scrolls Online. Ob man nun das atmosphärische Morrowind oder das großzügige Skyrim für den Gipfel hält: Eine offene Spielwelt der letzten zwei Jahrzehnte, die dieser Reihe nichts schuldet, findet man kaum.
Teile der Reihe (11)
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The Elder Scrolls: Arena · 1994
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The Elder Scrolls Online · 2014
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