Marken
Star Trek
Star Trek gehört zu den ältesten Marken, die vom Fernsehbildschirm auf den Monitor umgezogen sind, und ihre spielerische Form reifte erst zu Beginn der neunziger Jahre wirklich aus. Damals begann Interplay mit den Adventures Star Trek: 25th Anniversary und Star Trek: Judgment Rites, die die Vorlage ungewöhnlich ernst nahmen. Sie waren wie eine Fernsehstaffel in Episoden geteilt, wechselten zwischen der Brücke der Enterprise und Außeneinsätzen auf Planeten und bewerteten weniger die Treffsicherheit als das Auftreten eines Captains der Sternenflotte. Neben Dialogen und Rätseln standen Raumgefechte, in denen Schilde, Energieverteilung und Manövrieren entschieden, nicht die Reflexe.
Die Neunziger verteilten die Lizenz anschließend auf alles mit einem Bildschirm: Star Trek: The Next Generation – Echoes from the Past auf SNES und Mega Drive, Schiffssimulationen auf Amiga und DOS, actionlastigere Abzweigungen auf PlayStation und Saturn. Als Höhepunkt der klassischen Ära gilt meist Star Trek: The Next Generation – A Final Unity, weil es den Rhythmus der Serie und die Arbeit einer ganzen Crew am glaubwürdigsten in ein einziges Adventure übertrug. Zum Ende des Jahrzehnts wechselte die Marke erneut das Genre: taktisch mit Starfleet Command, actionreich mit Star Trek: Voyager – Elite Force, strategisch mit Armada. Zusammen zeigten sie, dass ein Lizenzspiel kein an den Sendeplan geklebter Schnellschuss sein muss.
Teile der Reihe (24)
-
-
-
Star Trek: 25th Anniversary · 1985
-
Star Trek: Judgment Rites · 1985
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Star Trek: Armada · 2000
-
Star Trek: Invasion · 2000
-
Star Trek: Klingon Academy · 2000
-
-
Star Trek: Armada II · 2001
-
Star Trek: Bridge Commander · 2002
-
Star Trek: Elite Force II · 2003
-
Star Trek: Legacy · 2006
-
Star Trek: Tactical Assault · 2006
-
Star Trek Online · 2010
-