Star Trek: Armada II – boxart
Win9xPC / Pentium a Windows 9x

Star Trek: Armada II

realtimová strategie 2001 Mad Doc Software Star Trek ⏱ Mittel · ~3–10 Std.
Star Trek: Armada II – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
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Star Trek: Armada II – Aus dem Spiel
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Eine Fortsetzung mit vollständig dreidimensionaler Schiffsbewegung und übersichtlicherer Befehlsführung auch bei größeren Flotten.

Star Trek: Armada II (2001) knüpfte an den erfolgreichen ersten Teil an und erweiterte die Reihe um tieferes Besatzungsmanagement und neue Kampfmechaniken. Die Entwicklung übernahm das Studio Mad Doc Software, während Activision weiterhin als Publisher fungierte und das Spiel erneut als vollständig lizenzierten Titel auf den Markt brachte, der Optik und Stimmen der Figuren aus dem Star-Trek-Serienuniversum nutzte. Der zweite Teil lief auf einer überarbeiteten Engine mit vollständig dreidimensionaler Schiffsbewegung, was im Vergleich zum ersten Teil ein deutlich ausgeprägteres taktisches Manövrieren entlang der vertikalen Achse des Schlachtfelds ermöglichte. Die überarbeitete Benutzeroberfläche machte zudem die Befehlsführung über eine größere Anzahl von Schiffen gleichzeitig übersichtlicher, was Spieler zu schätzen wussten, denen der erste Teil in hektischen Schlachten unübersichtlich vorgekommen war.

Der Spieler befehligt erneut Flotten der Föderation, der Klingonen, der Romulaner oder der Borg, muss sich nun aber auch um das Schicksal der Besatzungen an Bord kümmern – Schiffe können von Landetrupps entert werden, ein feindliches Schiff kann mitten im Gefecht mithilfe von Entertrupps übernommen werden, oder wichtige Offiziere können verloren gehen, was sich spürbar auf die Leistung des gesamten Schiffs auswirkt, von der Reparaturgeschwindigkeit bis zur Effektivität der Waffensysteme. Der zweite Teil legte zudem mehr Wert auf den Basisbau tiefer im Weltraum und ausgefeiltere Verbesserungsbäume für die einzelnen Fraktionen, sodass sich das Gameplay je nach gewählter Seite deutlicher unterscheidet. Die Kampagne knüpft an die Ereignisse des ersten Teils an und behandelt die Nachwirkungen der Borg-Invasion, bietet dabei auch kooperative Mehrspielermissionen, was bei Strategiespielen jener Zeit eher die Ausnahme war, und wurde zusätzlich durch einen Szenarioeditor für eigene Karten und Missionen ergänzt. Die gegnerische KI war im Vergleich zum ersten Teil merklich aggressiver, sodass auch die Solokampagne mehr Wert auf eine durchdachte Flottenaufstellung legte als auf die reine Anzahl an Schiffen.

Warum spielen: Armada II ist die logische Wahl für alle, die den ersten Teil durchgespielt haben und ein tieferes, ausgefeilteres Flottenführungssystem mit Enter- und Besatzungsmanagement-Elementen wollen. Auch Spieler, die ein RTS mit ausgeprägter Fraktionsasymmetrie suchen und kein Spiel wollen, das sich auf reines Anklicken von Einheiten beschränkt, kommen hier auf ihre Kosten – schließlich zählt auch, wie man mit der eigenen Besatzung umgeht und wie viel man beim Versuch riskiert, ein feindliches Schiff zu übernehmen.

Spiel 201 von 229 für PC / Pentium a Windows 9x

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