Ninja Gaiden II: The Dark Sword of Chaos – boxart
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Ninja Gaiden II: The Dark Sword of Chaos

Action-platformer 1990 Tecmo Ninja Gaiden ⏱ Mittel · ~3–10 Std. 🛡 ESRB Everyone
Ninja Gaiden II: The Dark Sword of Chaos – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Ninja Gaiden II: The Dark Sword of Chaos – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Die berüchtigt gnadenlose Fortsetzung von Tecmos Action-Plattformer; eine Geduldsprobe für Spieler.

Es gibt Spiele, die euch nicht schonen, und dann gibt es Ninja Gaiden II. Die Fortsetzung des berüchtigt anspruchsvollen Action-Plattformers von Tecmo legte praktisch in jeder Hinsicht nach und gehört bis heute zu den Titeln, mit deren bloßem Durchspielen sich Spieler brüsten.

Ihr kehrt in der Rolle des Ninja Ryu Hayabusa zurück und kämpft euch durch eine Reihe schneller, brutaler Ebenen voller Feinde, Abgründe und präzise getimter Sprünge. Der zweite Teil fügte mehrere clevere Neuerungen hinzu: die Fähigkeit, an Wänden zu klettern, wodurch die Vertikalität der Ebenen weit interessanter wurde, und vor allem das System der Schattenklone, bei dem euch bis zu zwei Geisterkopien folgen, die gemeinsam mit euch angreifen und die Feuerkraft deutlich erhöhen. Diese Klone sind clever an das Gesundheitsniveau gebunden, sodass ihr sie vernünftig verwalten müsst.

Ein Comeback feiern auch die eindrucksvollen filmischen Zwischensequenzen, für die die Reihe berühmt wurde und die aus der Acht-Bit-Action fast einen interaktiven Film machten. Hinzu kamen atmosphärische Umgebungselemente wie Windböen oder Schnee, die die Bewegung beeinflussen und den Anspruch weiter steigern. Jeder Bosskampf ist ein eigener Nerventest, und jeder neue Abschnitt zwingt euch, die Anordnung der Feinde nahezu auswendig zu lernen.

Das Spiel entwickelte und veröffentlichte Tecmo im Jahr 1990. Die Reihe Ninja Gaiden baute sich auf dem NES einen doppelten Ruf auf: Sie wurde für ihre kinematografische Präsentation bewundert und war zugleich für ihren gnadenlosen Schwierigkeitsgrad berüchtigt, besonders wegen des Respawns der Feinde, des Zurückschleuderns nach einem Treffer und der harten Checkpoints, die euch in späteren Ebenen ordentlich weit zurückwerfen konnten. Der zweite Teil spitzte diese Identität noch zu und wurde zu einem Musterbeispiel für Hardcore-Action.

Kulturell half die Reihe, die Figur des Ryu Hayabusa zu etablieren, der später zu einer Ikone und zum Star des modernen, dreidimensionalen Neustarts der Marke Ninja Gaiden vom Studio Team Ninja wurde, der den Ruf brutaler Härte stolz fortsetzte. Das filmische Erzählen zwischen den Ebenen gehörte zudem zum Ambitioniertesten, was die Acht-Bit-Konsole im Bereich der Geschichte zu bieten hatte, und inspirierte eine ganze Reihe späterer Action-Spiele.

Unter Kennern des Genres herrscht Einigkeit, dass der zweite Teil der Höhepunkt der NES-Trilogie ist, der irres Tempo, präzise Steuerung und packende Atmosphäre perfekt ausbalanciert. Für Spieler, die eine echte Herausforderung suchen und ihre Reflexe wie auch ihre Geduld testen wollen, bleibt Ninja Gaiden II der Goldstandard gnadenloser, aber fairer Acht-Bit-Action, zu der Enthusiasten bis heute zurückkehren.

Warum spielen: Für den Höhepunkt der Acht-Bit-Action-Trilogie mit filmischem Erzählen, einem System von Schattenklonen und einem Schwierigkeitsgrad, dessen Bezwingung an sich ein Ehrenabzeichen ist.

Spiel 54 von 120 für Nintendo NES

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