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Ninja Gaiden
Der Name Ninja Gaiden tauchte 1988 zuerst als Prügelspiel im Spielhallenautomaten auf, zur Legende machte ihn aber die fast zeitgleich erschienene NES-Fassung — ein völlig anderes Spiel, ein schnelles seitwärts scrollendes Action-Jump-and-Run von Tecmo, in dem man an Wänden klebte, das Katana schwang und zwischen den Abschnitten filmische Zwischensequenzen sah, wie sie auf einer Achtbit-Konsole niemand erwartet hätte. Genau diese Mischung aus erzählerischem Pathos und gnadenlosem Schwierigkeitsgrad prägte die Marke für Jahrzehnte: Ninja Gaiden bestraft Unaufmerksamkeit, betrügt aber nie. Ninja Gaiden II: The Dark Sword of Chaos und Ninja Gaiden III: The Ancient Ship of Doom feilten das Rezept weiter aus, die Umsetzungen für Master System und Game Gear trugen es über Nintendos Hardware hinaus.
Das zweite Leben begann 2004, als Team Ninja die Serie als dreidimensionale Action für die Xbox neu aufbaute. Ryu Hayabusa bewegte sich anders als die Helden anderer Actionspiele jener Zeit — der Kampf lebte von Blocken, Ausweichen und dem Lesen des Gegners, nicht von langen Schaukombos. Die überarbeitete Fassung Ninja Gaiden Black gilt vielen als Gipfel der Reihe und erreichte als Ninja Gaiden Sigma auch die PlayStation 3; Ninja Gaiden II für die Xbox 360 drehte Tempo und Blutmenge noch weiter auf. Der dritte Teil von 2012 wurde deutlich kühler aufgenommen. Geblieben ist der Ruf als Maßstab, an dem ehrliche Härte in Actionspielen bis heute gemessen wird.
Teile der Reihe (12)
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Ninja Gaiden Shadow · 1991
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Ninja Gaiden III · 1993
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Ninja Gaiden Black · 2005
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Ninja Gaiden Sigma · 2007
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Ninja Gaiden II · 2008
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Ninja Gaiden: Dragon Sword · 2008
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Ninja Gaiden Sigma 2 · 2009
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Ninja Gaiden Sigma Plus · 2012
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Ninja Gaiden Sigma 2 Plus · 2013