Need for Speed: Underground 2 – boxart
PS2Sony PlayStation 2

Need for Speed: Underground 2

Racing 2004 EA Black Box Need for Speed ⏱ Lang · ~10–30 Std.
Need for Speed: Underground 2 – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Need for Speed: Underground 2 – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Fuegte die offene Stadt Bayview hinzu, durch die man sich zwischen den Rennen frei bewegen kann.

Need for Speed: Underground 2 erweiterte das erfolgreiche Rezept des ersten Teils um die offene Stadtwelt von Bayview, durch die sich der Spieler frei zwischen einzelnen Rennen, Teileläden und Tuning-Werkstätten bewegen konnte, anstatt Missionen aus einem Übersichtsmenü auszuwählen, was der Serie ein stärkeres Gefühl von Freiheit und Kontinuität im Spielerlebnis verlieh. Die einzelnen Stadtviertel wurden nach und nach freigeschaltet und unterschieden sich im Charakter ihrer Strecken, von breiten Boulevards bis zu Serpentinen in den Hügeln über der Stadt, sodass allein das Fahren zwischen den Rennen zum Bestandteil des Spielspaßes wurde.

Das Anpassungssystem der Fahrzeuge wurde um weitere Kategorien visueller Modifikationen vertieft, darunter aufwendigere Karosserie-Kits, Felgen, Unterbodenbeleuchtungssysteme und sogenannte Leistungs-Upgrades, die konkrete Fahreigenschaften wie Kurvenverhalten oder Beschleunigung beeinflussten, wodurch das Spiel sowohl Spieler ansprach, die nach visueller Originalität suchten, als auch jene, die sich auf reine Leistung konzentrierten. Zu den neuen Spielmodi gehörten etwa Rennen mit Fokus auf Sprünge und Stunts oder der sogenannte Street X, geschlossene Rundkurse mit Hindernissen direkt in der Stadt. Die Grafik bot ausgefeiltere nächtliche Beleuchtung und Reflexionen auf den Karosserien, was auf der damaligen PlayStation-2-Hardware die charakteristische Neon-Atmosphäre der Serie noch verstärkte. Der Soundtrack kombinierte erneut Hip-Hop, Rap-Rock und elektronische Musik und stärkte die Verbindung des Spiels zur Tuning-Subkultur jener Zeit weiter.

Underground 2 bestätigte, dass Electronic Arts mit Straßen-Tuning-Rennen eine Goldgrube gefunden hatte, und festigte die Position von Need for Speed als meistverkaufte Rennspielserie jener Konsolengeneration. Manche Spieler bemängelten zwar, dass das Durchqueren der offenen Stadt das Tempo gegenüber dem geradlinigeren ersten Teil verlangsamte, doch gerade die Bewegungsfreiheit und die nahezu endlosen Anpassungsmöglichkeiten machten ihn zu jenem Teil, zu dem die Community bis heute zurückkehrt, sei es aus Nostalgie oder wegen der Tiefe seines Tuning-Systems.

Spiel 102 von 269 für Sony PlayStation 2

Derselbe Titel woanders (2)

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