Ghouls 'n Ghosts
Der Ritter Arthur steht auf einem Friedhof, als ein Dämon seine Prinzessin entführt, und Sie brechen zu einem der anspruchsvollsten Abenteuer der Spielegeschichte auf. Ghouls 'n Ghosts, die Fortsetzung des berühmten Ghosts 'n Goblins von Capcom aus dem Jahr 1988, ist gleichbedeutend mit brutaler Schwierigkeit, an die sich die Spieler mit Liebe und Schrecken zugleich erinnern.
Das Gameplay ist ein gnadenloser Action-Plattformer. Arthur durchquert Level voller Untoter, Dämonen und Ungeheuer, sammelt Waffen wie Speere, Dolche oder Sensen und versucht zu überleben. Die berühmte Mechanik ist die Rüstung: nach dem ersten Treffer verliert man sie und läuft in Unterhosen herum, der zweite Treffer bedeutet den Tod. Das macht aus jeder Begegnung einen Test der Nerven und der Präzision.
Ghouls 'n Ghosts ist auch dafür berühmt, dass man das Spiel zweimal durchspielen muss, um das echte Ende zu erreichen, und das noch mit einer gefundenen Spezialwaffe. Diese teuflische Struktur dehnte die ohnehin erschöpfende Herausforderung bis an die Grenzen des menschlich Möglichen und reihte die Serie unter die schwersten Spiele überhaupt ein.
Die Version für das SEGA Master System ist eine Acht-Bit-Umsetzung des Arcade- und Sechzehn-Bit-Originals. Ein solches Spiel an schwächere Hardware anzupassen war anspruchsvoll, aber die Portierung bot Master-System-Besitzern die Gelegenheit, sich der legendären Schwierigkeit der Serie auf der eigenen Konsole zu stellen.
Die kulturelle Bedeutung der Serie ist bleibend. Die Figur des Ritters Arthur wurde zu einer Ikone von Capcom und tauchte auch in weiteren Spielen auf; die Serie setzte sich mit Titeln wie Super Ghouls 'n Ghosts und dem modernen Ghosts 'n Goblins Resurrection fort. Für viele Spieler bleibt sie der Maßstab dafür, was ein wirklich schweres Spiel bedeutet.
Warum spielen: Für eine Hardcore-Herausforderung, die nicht verzeiht, einen ikonischen Ritter in Unterhosen und die Befriedigung über jeden gemeisterten Abschnitt dieses höllischen Klassikers.
Spiel 28 von 67 für SEGA Master System
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Capcoms Arcade-Original von 1988 lief auf CPS-Hardware mit scharfen Farben und gnadenlosem Tempo, das die Heimversionen nur annähernd erreichen konnten. Am nächsten kommt die Portierung für den Sharp X68000, einen japanischen Computer, der nah an der Arcade-Hardware gebaut war, weshalb Grafik und Tempo hier am ehesten stimmen. Die Mega-Drive-Version zählt zu den besten Heimumsetzungen, musste aber bei Hintergrunddetails kürzen. Das Master System bot eine vereinfachte, kürzere Fassung mit weniger Farben. Amiga und Atari ST kämpften mit langsamerem Scrolling und spürbar ruckeligerer Animation im Vergleich zum Automaten.