The Elder Scrolls IV: Oblivion – boxart
PS3Sony PlayStation 3

The Elder Scrolls IV: Oblivion

RPG 2007 Bethesda Game Studios The Elder Scrolls ⏱ Sehr lang · 30+ Std. ⭐ Must-play
The Elder Scrolls IV: Oblivion – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
The Elder Scrolls IV: Oblivion – Aus dem Spiel
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+4
The Elder Scrolls IV: Oblivion – Aus dem Spiel
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The Elder Scrolls IV: Oblivion – Aus dem Spiel
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The Elder Scrolls IV: Oblivion – Aus dem Spiel
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Eine der ersten weitläufigen offenen Welten auf der PS3; für viele das erste Elder-Scrolls-Spiel.

The Elder Scrolls IV: Oblivion erschien 2007 auf PlayStation 3 als eine der ersten wirklich weitläufigen offenen Welten auf dieser Konsole, und für viele ihrer Besitzer war es überhaupt der erste Kontakt mit der Reihe. Der Spieler beginnt als Gefangener in den kaiserlichen Kerkern, wird Zeuge des Attentats auf Kaiser Uriel Septim und erhält den Auftrag, dessen verlorenen Erben zu finden, während sich in ganz Cyrodiil Tore zur Höllendimension Oblivion öffnen. Bevor er jedoch zur Hauptgeschichte gelangt, verbringt der Spieler meist Dutzende Stunden ganz woanders.

Die Welt lässt sich völlig frei durchqueren, das Fertigkeitensystem wächst durch Anwendung, sodass sich der Charakter genau in dem verbessert, was er tatsächlich tut, und Gegner passen sich der Stufe des Spielers an. Neben der Hauptgeschichte bietet das Spiel umfangreiche Gilden-Questreihen, von denen besonders die Dunkle Bruderschaft und die Diebesgilde zum Besten gehören, was Bethesda je geschrieben hat. Zauber lassen sich aus erlernten Effekten maßgeschneidert zusammenstellen, ebenso eigene Tränke aus gesammelten Zutaten. Das Schließen der Tore erfordert das Durchqueren feuriger Festungen und das Herausreißen eines Siegelsteins, eine Mechanik, die das Spiel leider etwas häufiger wiederholt, als es guttäte.

Technisch war es 2007 eine beeindruckende Demonstration dessen, was die PS3 leisten kann, mit weiten Ausblicken über die Landschaft und dichter Vegetation, doch heute zeigt das Spiel sein Alter vor allem an den Gesichtern der Figuren und in den Ladepausen. Die Musik von Jeremy Soule ist dagegen zeitlos, sie arbeitet mit ruhigen Streicherflächen, die dem Wandern durch die Landschaft eine fast meditative Ruhe verleihen. Damals gehörte Oblivion zu den bestbewerteten Rollenspielen überhaupt und prägte mit, wie offene Welten im folgenden Jahrzehnt aussehen würden. Kennzeichnend war auch das damals viel diskutierte Gesprächssystem mit einem Minispiel zur Sympathie der Figuren sowie der allgegenwärtige gesprochene Kommentar, der zwar in vielen Mündern ähnlich klang, die Welt aber mit Stimmen füllte. Gerade diese kleinen Unvollkommenheiten machen heute einen Teil des Zaubers aus, den Spieler mit Oblivion verbinden, als Zwischenstufe zwischen dem Hardcore-Morrowind und dem zugänglicheren Skyrim.

Spiel 72 von 293 für Sony PlayStation 3

Derselbe Titel woanders (2)

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