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Splinter Cell
Tom Clancy's Splinter Cell erschien 2002 als Ubisofts Antwort auf die Vorherrschaft von Metal Gear Solid, und schon die erste Mission machte den Unterschied deutlich: Sam Fishers wichtigste Waffe ist kein Gewehr, sondern die Dunkelheit. Licht und Schatten wurden in Echtzeit berechnet und damit zur Spielmechanik, eine Sichtbarkeitsanzeige verriet genau, wie gut man mit dem Raum verschmolz, und die dreiäugige Brille mit Nacht- und Wärmesicht wurde sofort zur Ikone. Als Agent von Third Echelon hangelte sich Fisher an Simsen entlang, stemmte sich im Spagat zwischen engen Wänden hoch und schlich lieber an Wachen vorbei, als sie auszuschalten, denn ein Alarm bedeutete meist einen Neustart und kein Feuergefecht.
Die Xbox-Fassung des ersten Teils gilt bis heute als technischer Meilenstein ihrer Generation, doch als Höhepunkt der Reihe wird fast ohne Widerspruch Chaos Theory von 2005 genannt: offenere Missionen, der endlich richtig eingesetzte Dolch, ein Koop-Modus und das hervorragende Spies vs Mercs. Pandora Tomorrow baute den Mehrspielerteil aus, Double Agent stellte Fisher zwischen zwei Fronten, und Conviction drehte die Serie 2010 Richtung Action: Ziele markieren und in einem Zug ausschalten machte aus dem Schattenagenten einen Jäger. Dieser Wandel spaltete die Fans, der Einfluss der frühen Teile blieb jedoch. Splinter Cell brachte dem Stealth-Genre bei, Licht als System zu begreifen, und sein Sounddesign wie sein ruhiges Tempo prägten viele Nachfolger.
Teile der Reihe (9)
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Tom Clancy's Splinter Cell · 2002
- Java ME
Splinter Cell (mobile) · 2003
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