Call of Duty: Modern Warfare III
Call of Duty: Modern Warfare III (2023) knüpfte an den vorherigen Teil der rebooteten Trilogie an und brachte eine kontrovers kurze Kampagne, die auf sogenannten Open Combat Missions aufbaut - weitläufigeren Missionen mit größerer Bewegungsfreiheit, in denen sich die Task Force 141 erneut mit Vladimir Makarov auseinandersetzt, der zu Beginn aus der Gefangenschaft flieht und sich auf die Spur einer chemischen Waffe begibt. Das Spiel teilt sich Waffen, Operator sowie die Verbindung zum Battle-Royale-Titel Warzone und brachte zudem die Rückkehr von mehr als zwanzig beliebten Karten aus Modern Warfare 2 (2009), die für die neue Mehrspieler-Engine überarbeitet wurden - einer der Hauptanreize für langjährige Fans der Serie.
Auf der PlayStation 4 erschien das Spiel gemeinsam mit der PS5-Edition im Rahmen der Cross-Gen-Unterstützung, jedoch mit spürbar eingeschränkterer technischer Umsetzung. Die Auflösung ist dynamisch und niedriger, das Spiel läuft nicht mit derselben Detaildichte der Umgebung oder den raytraced Effekten, die den Next-Gen-Konsolen vorbehalten sind, und die Bildwiederholrate ist auch in großen Mehrspielerpartien mit vielen Spielern konstant auf 60 Bilder pro Sekunde begrenzt. Das Laden von Missionen und großen Karten dauerte auf der PS4 wegen fehlender SSD spürbar länger als auf der PS5, und der DualShock-4-Controller verfügt weder über adaptive Trigger noch über die fortschrittliche Haptik, die die Next-Gen-Version zur Simulation des Rückstoßes einzelner Waffen nutzt.
Inhaltlich blieb die PS4-Version identisch mit anderen Plattformen - dieselbe kurze Kampagne, derselbe Mehrspielermodus mit wiederverwendeten Karten sowie dieselbe Verbindung zu Warzone - der Unterschied lag rein bei Leistung und visueller Qualität. Besitzer der PS4-Edition hatten standardmäßig Anspruch auf ein kostenloses Upgrade auf die PS5-Version, falls sie sich eine neue Konsole zulegten, und gespeicherter Fortschritt sowie freigeschaltete Waffen übertrugen sich automatisch zwischen beiden Versionen über dasselbe Spielkonto, sodass der Wechsel zu einer neueren Konsole keinen Verlust des Fortschritts und keine Notwendigkeit bedeutete, das Spiel erneut zu kaufen oder den Mehrspielerfortschritt von vorn zu beginnen. Die Wahl zwischen den Generationen war somit rein eine Frage der verfügbaren Hardware, nicht des Spielinhalts.
Warum spielen: Die kurze Kampagne und die recycelten Karten sind eine Schwäche, doch dank des kostenlosen Upgrades auf die PS5 und des geteilten Fortschritts ist die PS4-Version eine vernünftige Wahl für alle, die noch über einen Wechsel zu einer neueren Konsole nachdenken.
Spiel 171 von 278 für Sony PlayStation 4
Derselbe Titel woanders (4)
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