Chase H.Q. – boxart
STAtari ST

Chase H.Q.

Závodní akce 1989 Ocean Software / Taito ⏱ Kurz · bis ~3 Std.
Chase H.Q. – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Chase H.Q. – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Eine Arcade-Verfolgungsjagd von Taito; man holt die Verbrecher nicht ein, sondern rammt sie mit dem eigenen Auto.

Chase H.Q. brachte Taitos beliebtes Arcade-Konzept auf den Atari ST, bei dem der Spieler als Mitglied einer Spezialeinheit der Polizei flüchtende Verbrecher mit seinem Wagen verfolgt und sie innerhalb eines Zeitlimits einholen und anschließend durch Rammen ihres Autos physisch stoppen muss. Statt eines klassischen Rennens gegen Rivalen setzt das Spiel also auf eine Kombination aus schneller Fahrt, taktischem Ausweichen im dichten Verkehr und aggressiver Kontaktzerstörung des gegnerischen Fahrzeugs auf einer stark befahrenen Autobahn.

Jede Mission beginnt mit einem kurzen Briefing, das den gesuchten Verbrecher beschreibt, gefolgt von einer Verfolgungsjagd auf der Autobahn, bei der der Spieler das flüchtende Ziel einholen muss, bevor die zugeteilte Zeit abläuft, und es anschließend durch wiederholtes Rammen so weit beschädigt, bis dessen Auto stehen bleibt und die Mission erfüllt ist. Das Spiel bietet einen begrenzten Vorrat an Nitro für vorübergehende Beschleunigung und ein Schadenssystem für das eigene Fahrzeug, was den Spieler zwingt, zwischen Vorsicht im dichten Verkehr und Aggressivität bei der Verfolgung des Ziels zu wählen, da zu viele Kollisionen mit zivilen Fahrzeugen den Spieler spürbar verlangsamen. Die Atari-ST-Umsetzung bewahrt das zügige Tempo der Arcade-Vorlage mit flüssigem Streckenscrolling und übersichtlicher Grafik der rivalisierenden Fahrzeuge wie der umgebenden Landschaft, wenngleich die audiovisuelle Umsetzung naturgemäß nicht an den Arcade-Automaten mit seinem markanten Sprachsample und synthetisiertem Kommentar heranreicht.

Chase H.Q. gehörte zu den kommerziell erfolgreichen Heimumsetzungen der Arcade-Hits der späten 1980er Jahre, und sein Konzept der Verfolgungsjagd mit physischem Stoppen des Täters inspirierte zahlreiche spätere Rennaction-Spiele und Fortsetzungen derselben Serie sowohl auf Arcade-Automaten als auch auf Heimplattformen. Das einfache, aber wirkungsvolle Verfolgungsprinzip wurde zum Vorbild für eine ganze Welle ähnlich gestalteter Arcade-Verfolgungsjagden der folgenden Jahre. Heute wirkt es wie eine erfrischende Erinnerung an eine Zeit, in der Arcade-Ports einen großen Teil des Spieleangebots für Heimcomputer prägten und mit Originaltiteln um die Aufmerksamkeit der Spieler konkurrierten.

Warum spielen: Für das einfache, aber wirkungsvolle Prinzip der Verfolgungsjagd mit Stoppen des Täters, das eine ganze Welle von Arcade-Rennspielen prägte und noch heute als erfrischende Erinnerung an die Ära der Arcade-Ports funktioniert.

Spiel 30 von 72 für Atari ST

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