Robocop
„Dead or alive, you're coming with me.“ Als Ocean 1988 den Film-RoboCop auf die Heimcomputer brachte, entstand einer der größten Hits der gesamten 8-Bit-Ära — und auf dem Amstrad CPC gehörte er zum Besten, was zu haben war.
Das Spiel ist eine Action-Adaption des Kultfilms und kombiniert seitlich scrollende Action mit Run-&-Gun-Elementen: Als kybernetischer Hüter des Gesetzes marschierst du durch die Straßen von Detroit, erschießt Gangster, rettest Geiseln und kämpfst dich zur finalen Abrechnung durch. Zwischen den Leveln gibt es auch Abwechslung, etwa ein Schießtraining auf Ziele. Tempo und Schwierigkeit sind sorgfältig abgestimmt, um den Spieler von Anfang bis Ende in Spannung zu halten.
Hinter dem Spiel steht das britische Studio Ocean Software, das sich zu jener Zeit mit lizenzierten Filmadaptionen einen Namen machte und zu einem der wichtigsten europäischen Publisher wurde. Für Ocean bedeutete RoboCop einen enormen kommerziellen Erfolg — er gehörte zu den meistverkauften Spielen seiner Zeit und thronte lange an der Spitze der britischen Verkaufscharts.
An der CPC-Version zeigt sich die typische Ocean-Handwerkskunst: anständige Grafik, wiedererkennbare Schauplätze des Films und Action, die das Tempo hält. Zu einer Zeit, als Filmlizenzen oft Enttäuschung bedeuteten, war RoboCop eine angenehme Ausnahme — ein Spiel, das seine filmische Vorlage würdig ergänzte.
Der Erfolg von RoboCop half, das Modell zu bestätigen, auf dem Ocean baute: einen populären Film nehmen und ihn in ein spielbares, verkaufsstarkes Spiel verwandeln. Für Besitzer des CPC und anderer 8-Bitter war es einer jener Titel, der einfach in der Sammlung sein musste.
Warum spielen: Für eine der erfolgreichsten Filmadaptionen der 8-Bit-Ära — flotte Action mit der Atmosphäre des Kult-RoboCop.
Spiel 4 von 26 für Amstrad CPC