Eye of the Beholder III: Assault on Myth Drannor – boxart
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Eye of the Beholder III: Assault on Myth Drannor

Dungeon RPG 1993 SSI Eye of the Beholder ⏱ Sehr lang · ca. 30+ h

Das letzte Kapitel der Trilogie, diesmal von SSI; eine Expedition zu den Ruinen der Elfenstadt Myth Drannor.

Jede Trilogie braucht ihren Abschluss, und Eye of the Beholder III: Assault on Myth Drannor von 1993 beschließt eine der beliebtesten Dungeon-Reihen der Amiga-Ära. Diesmal standen nicht mehr Westwood Studios am Ruder, sondern ein internes Team des Publishers SSI selbst, und die Handschrift veränderte sich spürbar. Die Gruppe bricht zu den Ruinen der einst glorreichen Elfenstadt Myth Drannor auf, um ein uraltes Böses aufzuhalten — und zum ersten Mal in der Reihe verlagert sich das Abenteuer auch in offenere Außenumgebungen.

Die größere Weitläufigkeit und der Versuch, sich von den klaustrophobischen Gängen zu lösen, sind willkommen, kamen jedoch um den Preis rauerer technischer Kompromisse — das Spiel wirkt weniger poliert als der zweite Teil, und manche Mechaniken erreichen nicht Westwoods Präzision. Dennoch bleibt es dem bewährten Kern treu: Echtzeit-Bewegung auf dem Raster, Charakterverwaltung nach AD&D-Regeln, Kampf und Zauber.

Für Fans der Reihe ist der dritte Teil eher eine Pflicht als eine Offenbarung — eine Möglichkeit, die Geschichte zu Ende zu bringen und einen letzten Feldzug mit der eigenen Gruppe zu erleben. Retro-Spieler nehmen ihn im Bewusstsein seiner Schwächen an, aber auch mit Respekt davor, dass er ein Kapitel abschließt, das das Genre des Dungeon Crawls zu Beginn der Neunziger mitprägte.

Spiel 69 von 121 für Commodore Amiga

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