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Wing Commander
Wing Commander erschien 1990 für DOS-PCs aus dem Hause Origin Systems und wurde als einer der ersten Weltraum-Kampfsimulatoren bekannt, der stark auf Erzählung setzte: Missionen schalteten sich je nach Ausgang vorheriger Kämpfe frei, sodass Spieler spürten, wie ihre eigene Leistung das Schicksal des gesamten Feldzugs gegen die feindliche Rasse der Kilrathi beeinflusste. Die Serie zeichnete sich durch die Kombination anspruchsvoller Cockpit-Luftkämpfe mit filmisch inszenierten Zwischensequenzen aus, was sie eher zu einer interaktiven Weltraumoper als zu reiner Action machte.
Der Erfolg des ersten Teils führte zu Wing Commander II und anschließend zu vollständig realverfilmten Zwischensequenzen in Wing Commander III und IV, die gefilmte Szenen mit Schauspielern und eine ausgeprägtere, von Spielerentscheidungen abhängige Verzweigung der Geschichte kombinierten. Die Reihe erschien zudem für die Konsole 3DO und unterstützte das damals experimentelle Headset Forte VFX1 für eine immersive Cockpit-Perspektive, was den Anspruch der Serie zeigte, die technischen Grenzen des Genres zu verschieben. Als Höhepunkt der Serie gilt meist der Übergang zur filmischen Erzählweise in Wing Commander III, dank der Kombination aus starkem Missionsdesign und ambitionierter Produktion. Wing Commander half, das erzählgetriebene Weltraum-Simulator-Genre zu definieren, und beeinflusste eine ganze Generation von Spielen, die filmisches Erzählen mit Action-Gameplay verbinden wollten.
Teile der Reihe (12)
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Wing Commander · 1990
- DOS
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- DOS
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Wing Commander: Academy · 1993
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Wing Commander: Privateer · 1993
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Wing Commander Armada · 1994
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Wing Commander: Prophecy · 1997