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Dark Souls

5 Titel im Katalog 9 Fassungen über Plattformen ⏱ 2009–2020 6 Plattformen
Dark Souls – obaly dílů série

Das Grundgerüst legte 2009 Demon's Souls von FromSoftware unter der Regie von Hidetaka Miyazaki: langsame, konsequent bestrafende Kämpfe, eine miteinander verbundene Welt ohne offene Karte, Lagerfeuer als einzige Ruhepunkte und Seelen als Währung, die man beim Tod verliert, sofern man nicht zur Stelle seines Ablebens zurückkehrt. Dark Souls aus dem Jahr 2011 übertrug dieses Konzept in die Welt von Lordran und wurde berühmt für die enge Verzahnung seiner Schauplätze, bei der sich Abkürzungen und Aufzüge nach und nach zum zentralen Firelink Shrine zurückschlängelten, sodass Spieler die Karte eher aus Gedächtnis und Instinkt als über eine Anzeige am Bildschirm kennenlernten.

Die Kämpfe werden von einer Ausdauerleiste bestimmt, die Angriffe, Ausweichen und Blocken gleichermaßen begrenzt und Spieler zwingt, jede Aktion einzuteilen, während die Online-Komponente über hinterlassene Botschaften, Zeichen zum Herbeirufen von Verbündeten und Invasionen feindlicher Spieler in eine fremde Welt funktioniert. Nach Abschluss des Spiels lässt sich die Ausrüstung in ein New Game+ mitnehmen, und die PC-Fassung mit dem Titel Prepare to Die Edition kam zusammen mit der Erweiterung Artorias of the Abyss, die eigene Gebiete und Bosse hinzufügte. Ein paar Jahre später wurde Bloodborne vom selben Studio zum geistigen Geschwister der Reihe und übertrug einen ähnlichen Ansatz in ein gotisches Horror-Setting.

Dark Souls II aus dem Jahr 2014 entstand ohne direkte Aufsicht Miyazakis und setzte stärker auf eine größere Menge an Inhalt und eine flexiblere Charakterentwicklung, was bei einem Teil der Spielerschaft auf eine gemischtere Aufnahme stieß als beim Rest der Reihe, auch wenn die spätere Fassung Scholar of the First Sin die Struktur übersichtlicher ordnete. Dark Souls III aus dem Jahr 2016 holte Miyazaki zurück in die Regie, verband ein strafferes, von Bloodborne beeinflusstes Kampftempo mit Rückgriffen auf ältere Motive und Schauplätze und gilt bei vielen Spielern und Kritikern als Höhepunkt der Trilogie, bevor sich das Studio Sekiro und Elden Ring zuwandte.

Über alle Teile hinweg blieb auch die Erzählmethode gleich: keine ausufernden Zwischensequenzen, sondern bruchstückhafte Gegenstandsbeschreibungen und Andeutungen in der Architektur, aus denen sich Spieler ihr eigenes Bild untergegangener Königreiche zusammensetzten. Eine remasterte Fassung aus dem Jahr 2018 hielt das Original auch auf neueren Konsolen spielbar und festigte seinen Ruf als einer der einflussreichsten Anstöße für das gesamte Soulslike-Genre, das in seiner Folge bei Dutzenden anderer Studios entstand.

Teile der Reihe (5)

  1. Demon's Souls · 2009

    Ein gnadenloses Action-RPG von FromSoftware, das das Soulslike-Genre begruendete.

  2. Dark Souls · 2011

    Ein gnadenloses, aber faires RPG von Hidetaka Miyazaki, das das Soulslike-Genre definierte.

  3. Dark Souls: Prepare to Die Edition · 2012

    Eine Geschichte, erzählt nur durch Gegenstandsbeschreibungen und die Architektur des verfluchten Lordran.

  4. Dark Souls II · 2014

    Ein duesteres Action-RPG mit einer vernetzten Welt und Lagerfeuern, das dem Geist seines Vorgaengers treu bleibt.

  5. Dark Souls III · 2016

    Der letzte Teil der Trilogie beschleunigte die Kämpfe in Richtung des aggressiveren Bloodborne-Stils.