Metro: Last Light
Metro: Last Light aus dem Jahr 2013 knüpft an Metro 2033 an und versetzt den Spieler als Artyom zurück in die postapokalyptische Moskauer Metro, der nach der Zerstörung der Fraktion der Schwarzen herausfinden will, ob das letzte Exemplar dieser geheimnisvollen Spezies überlebt hat. Das Studio 4A Games behielt die charakteristische Mischung aus Stealth-Action, Horror-Atmosphäre und Überleben mit begrenzter Munition und Gasmaskenfiltern bei, straffte das Gameplay gegenüber dem ersten Teil jedoch - die künstliche Intelligenz der Gegner ist besser, die Übergänge zwischen Tunneln und der Oberfläche flüssiger und die Balance zwischen leisem Vorgehen und direkten Feuergefechten ausgewogener. Die Geschichte bietet zudem moralische Entscheidungen, die eines von zwei möglichen Enden beeinflussen, und behält das eigentümliche System bei, in dem seltene Militärpatronen zugleich als stärkste Munition und als Ingame-Währung bei Händlern dienen.
Die PlayStation-3-Version erschien gleichzeitig mit der PC- und der Xbox-360-Fassung und bot denselben Inhalt sowie dieselbe Missionsstruktur, nur mit den für damalige Konsolen typischen technischen Kompromissen - niedrigere Auflösung und weniger detaillierte Texturen gegenüber den Maximaleinstellungen am PC, dafür aber stabile Leistung auf fester Hardware, ohne dass etwas eingestellt oder angepasst werden musste. Die Steuerung war vollständig an den Gamepad angepasst, einschließlich Autoaim in niedrigeren Schwierigkeitsgraden und kontextbezogener Hinweise, die die Orientierung in den dunklen Metrotunneln und in den Trümmern des zerstörten Moskaus erleichterten. Die Ladebildschirme zwischen den einzelnen Metroabschnitten waren auf der Konsole etwas länger als auf einem leistungsstärkeren PC.
PS3-Besitzer erhielten zudem dank Vorbestellungen oder Bonus-Editionen häufig ein Set zusätzlicher Waffen und Verbesserungen, das von Beginn des Spiels an verfügbar war, ähnlich wie Spieler auf der Xbox 360 - inhaltlich handelte es sich dabei aber nur um einen kosmetischen und spielerischen Vorteil zu Beginn, nicht um eine andere Geschichte. Die Kernkampagne, die Dialoge und das Ende des Spiels blieben auf allen drei Plattformen im Jahr 2013 identisch, die Unterschiede waren rein technischer und bonusbezogener Natur, nicht inhaltlicher, und das Spiel spielte sich auf der PS3 genau gleich wie überall sonst.
Warum spielen: Kampagne, Dialoge und Ende bleiben gleich wie auf den anderen Plattformen, sodass ein Spieler auf der PlayStation 3 dasselbe Erlebnis genießt, höchstens mit zusätzlichen Bonuswaffen.
Spiel 213 von 293 für Sony PlayStation 3