Burnout 3: Takedown – boxart
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Burnout 3: Takedown

Racing 2004 Criterion Games Burnout ⏱ Lang · ~10–30 Std. ⭐ Must-play
Burnout 3: Takedown – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Burnout 3: Takedown – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Das Zerstoeren der Gegner ist genauso wichtig wie der Sieg; Fahren im Gegenverkehr laedt den Boost auf.

Burnout 3: Takedown von 2004, entwickelt vom britischen Studio Criterion Games, ist ein adrenalingeladenes Arcade-Rennspiel, in dem das Zerstören der Gegner genauso wichtig ist wie das Überqueren der Ziellinie als Erster. Der dritte Teil brachte die Serie zur absoluten Perfektion: Spieler fahren im Gegenverkehr auf verkehrsreichen Autobahnen, um ihren Boost aufzuladen, riskieren Zusammenstöße am Rande der Kollision für einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub und rammen aktiv Gegner mit einem System namens Takedown, das sie in Leitplanken, Werbetafeln oder direkt in entgegenkommende Lastwagen schickt.

Das gesamte Spieldesign treibt die Spieler zum Risiko: Der Boost lässt sich nur durch Fahren am Rande der Gefahr aufladen, und sobald er voll ist, kann er sofort entfesselt werden, sodass sich ein aggressiver Fahrstil von selbst belohnt. Der ikonische Crash-Modus verwandelt Unfälle selbst in durchdachte Rätsel, bei denen es darum geht, eine Kettenreaktion und maximalen finanziellen Schaden an einer verkehrsreichen Kreuzung voller Autos auszulösen. Das Geschwindigkeitsgefühl wird durch Bewegungsunschärfe, dynamische Kameraführung und spürbare Aufprallerschütterungen verstärkt, wodurch das Spiel äußerst viszeral wirkt und einen aggressiven Fahrstil statt vorsichtigem Ausweichen belohnt. Unfälle werden zudem in Zeitlupe wiedergegeben, während der Fahrer das Wrack noch in den Gegner steuern kann.

Burnout 3 erhielt stürmischen Beifall von Kritikern und Spielern gleichermaßen und wird bis heute zu den besten Arcade-Rennspielen der Geschichte gezählt, die den Maßstab für das gesamte Genre der Zerstörungsrennen endgültig gesetzt haben. Kritiker lobten vor allem, wie perfekt sich die technischen Aspekte des Spiels, das physikbasierte Zerstörungsmodell und der musikalische Unterbau zu einem stimmigen Ganzen verbanden. Auf der Xbox lief das Spiel flüssig und nutzte auch Online-Funktionen über Xbox Live, wodurch es zu einem der unvergesslichen Erlebnisse dieser Generation wurde. Der Erfolg von Takedown veranlasste Criterion Games, die zerstörerischen Elemente in weiteren Teilen der Serie auszubauen, und festigte den Ruf des Studios als führender Schöpfer von Arcade-Rennspielen.

Spiel 25 von 176 für Microsoft Xbox

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Beide Fassungen von 2004 laufen auf derselben Engine von Criterion Games und spielen sich fast identisch — gleiche Strecken, gleicher Fuhrpark und dasselbe Takedown-System, das auf aggressivem Fahren und Driften im Gegenverkehr beruht. Dank etwas leistungsfähigerer Hardware lief die Xbox-Version insgesamt eine Spur schärfer und stabiler, während die PlayStation 2 die federführende Plattform mit der bei Weitem größten Spielerbasis war. Die Unterschiede zwischen den Versionen sind eher kosmetisch als grundlegend, und das Spiel wird vor allem durch sein adrenalingeladenes Design geprägt, nicht durch eine bestimmte Konsole. Egal welche Version man besitzt, am Spielerlebnis ändert sich dadurch kaum etwas.

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