Danganronpa: Trigger Happy Havoc – boxart
VitaSony PlayStation Vita

Danganronpa: Trigger Happy Havoc

Vizuální novela / detektivní adventura 2014 Spike Chunsoft ⏱ Lang · ~10–30 Std. ⭐ Must-play🔞 18+
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
+6
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Danganronpa: Trigger Happy Havoc – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel

Ein tödliches Spiel an einer Eliteakademie, in dem Mordermittlungen über Leben und Tod entscheiden.

Danganronpa: Trigger Happy Havoc sperrt eine Gruppe hochbegabter Oberschüler in das Gebäude der Elite-Akademie Hope's Peak, aus dem es nur einen Ausweg gibt: einen Mitschüler töten und die anschließende Ermittlung unentdeckt überstehen. Die Aufsicht führt der Plüschbär Monokuma, dessen hämische Stimme das ganze Spiel rahmt und es auf dem schmalen Grat zwischen schwarzer Komödie und purer Beklemmung hält. Die Erzählung teilt sich in lockerere Schulpassagen, in denen der Spieler mit Mitschülern spricht, ihre Persönlichkeiten kennenlernt und seine Freizeit unter ihnen aufteilt, sowie in fest strukturierte Kapitel, die stets in einem gefundenen Leichnam, einer Tatortuntersuchung und einer Gerichtsverhandlung gipfeln.

Erst die Verhandlung macht Danganronpa zu mehr als nur einem illustrierten Text. Die Debatte läuft in Echtzeit, die Aussagen der anderen fliegen wie Zielscheiben über den Bildschirm, und der Spieler schießt mit sogenannten Wahrheitskugeln darauf, um eine Lüge zu widerlegen oder einen Widerspruch zu bestätigen. Dazwischen tauchen Rhythmusminispiele, Zuordnungsrätsel und eine comicartige Tatrekonstruktion auf, die in der richtigen Reihenfolge der Panels zusammengesetzt werden muss. Das System verwandelt detektivisches Denken so in eine arcadeartige Form und hält das Tempo dort hoch, wo ein langer Dialog anderswo einschläfern würde. Fehlschüsse kosten Einfluss bei der Jury, sodass selbst ein einfaches Gespräch die Spannung eines Duells erhält.

Auf der PlayStation Vita profitiert das Spiel sichtlich vom kontrastreichen Display: Das flache, papierartig stilisierte Figurendesign in Kombination mit neonpinkem Blut und satten Hintergründen wirkt auf dem kleinen Bildschirm ausgesprochen scharf. Der Soundtrack mischt Jazzmotive mit ruheloser Elektronik, und die Synchronisation gehört zum Besten, was je auf einer tragbaren Konsole erschien. Die westliche Veröffentlichung von 2014 machte aus einer bis dahin japanischen Kuriosität eine Kultmarke und löste eine Welle des Interesses an Detektiv-Visual-Novels auf der Vita aus. Neben der Hauptgeschichte bietet das Spiel auch einen entspannteren Schulmodus, in dem man Materialien sammelt, Einrichtungen aufbaut und in Ruhe mit Figuren plaudert, die in der Geschichte längst nicht mehr leben. Bis heute ist es ein idealer Einstieg in das Genre, weil es Lesbarkeit, Verspieltheit und eine der bestkonstruierten Wendungen seiner Zeit vereint.

Spiel 28 von 122 für Sony PlayStation Vita

Derselbe Titel woanders (1)