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Wario
Wario tauchte zuerst als Marios Gegenspieler in Super Mario Land 2 auf, und Nintendo begriff schnell, dass ein raffgieriger Antiheld mit riesiger Nase eine eigene Reihe tragen kann. Wario Land: Super Mario Land 3 von 1994 baute sein Jump-and-run auf einem anderen Prinzip auf als Mario: nicht auf der Eleganz des Sprungs, sondern auf roher Kraft, Schulterattacken gegen Wände, Schatzsuche und einem möglichst hohen Münzberg am Ende. Virtual Boy Wario Land zeigte dann, dass sich selbst auf Nintendos unglücklichster Konsole ordentliche Arbeit leisten ließ.
Die eigentliche Besonderheit kam mit Wario Land II, in dem der Held praktisch nicht sterben kann. Treffer kosten kein Leben, sondern verwandeln ihn: Er brennt, bläht sich auf, wird platt gedrückt, und der Spieler muss diese Zustände nutzen, um weiterzukommen. Wario Land 3 auf dem Game Boy Color und vor allem Wario Land 4 auf dem Game Boy Advance trieben die Idee auf die Spitze; der vierte Teil mit seinen hektischen Fluchten gegen die Uhr gilt vielen als Höhepunkt der Serie. Wario World brachte die Figur auf dem GameCube in drei Dimensionen, doch die größte Wirkung hatte am Ende ein ganz anderer Seitenzweig. WarioWare, Inc. zerlegte das Spielen in wenige Sekunden kurze Mikrospiele, in denen man das eine Wort der Anweisung kaum lesen kann, und begründete damit ein Format, zu dem die Branche immer wieder zurückkehrt.
Teile der Reihe (11)
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Wario's Woods · 1994
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Virtual Boy Wario Land · 1995
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Wario Land II · 1998
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Wario Land 3 · 2000
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Wario Land 4 · 2001
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Wario World · 2003
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Wario: Master of Disguise · 2007
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Wario Land: Shake It! · 2008
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Game & Wario · 2013