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Spider-Man
Die Geschichte von Spider-Man in Videospielen reicht bis 1982 zurück, als Parker Brothers ein einfaches Plattformspiel für das Atari 2600 veröffentlichten – eines der allerersten Spiele überhaupt, die auf einer Comicfigur basierten. Vor dem Aufkommen leistungsfähigerer Konsolen blieben Spider-Man-Spiele meist im Bereich der 2D-Actionplattformer: Klettern an Gebäuden, Kämpfe gegen bekannte Comicschurken wie Green Goblin oder Doctor Octopus und der Versuch, das Comicgefühl auf die begrenzte frühe Hardware zu übertragen. Diese Ära zeigte, dass die Figur vor allem durch Bewegung funktioniert – Klettern und Schwingen – und weniger durch eine komplexe Geschichte.
Der Wendepunkt kam mit der 3D-Grafik. Das PlayStation-Spiel Spider-Man von 2000, entwickelt von Neversoft und veröffentlicht von Activision, zeigte, wie freies Schwingen durch eine Stadt aussehen konnte, und wurde für viele Spieler zur endgültigen Version der Figur dieser Konsolengeneration – nicht zuletzt dank eines Bonuskommentars, gesprochen von Stan Lee persönlich, und einer Riege von Gastschurken aus dem gesamten Comic-Universum. Es folgten kleinere tragbare Ableger für Game Boy Color und Game Boy Advance, die Handlung und Action an Handhelds anpassten und ihre Geschichten häufig direkt von den Konsolen- oder Filmvorlagen übernahmen.
Parallel zu Sam Raimis Filmtrilogie entstanden Tie-in-Titel für GameCube und Dreamcast. Spider-Man 2 von 2004 wurde auf GameCube bekannt für sein physikbasiertes Schwingen, bei dem sich die Netze tatsächlich an Gebäuden der Umgebung festmachten, und gilt bis heute als eines der am meisten gelobten Beispiele für Bewegungsdesign in Videospielen. Ein Jahr später folgte Treyarch auf derselben Konsole mit Ultimate Spider-Man, das im Cel-Shading-Stil der gleichnamigen Comicreihe gehalten war und Spielern erlaubte, in eigenen Abschnitten Venom zu steuern.
Neben den Konsolen- und Filmversionen entstanden zudem Java-Mobilspiele, die Mitte des Jahrzehnts und um 2007 vereinfachte Versionen zu weiteren Filmstarts brachten. Auf diesen Plattformen folgte die Reihe eher der Comic- und Filmmarke, statt einen eigenen, einheitlichen Kurs zu verfolgen – doch gerade diese Ära, die um 2007 endete, legte den Grundstein für Spider-Mans späteren Ruf als eine der erfolgreichsten lizenzierten Spielmarken überhaupt.
Teile der Reihe (10)
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Spider-Man 2 · 2004
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Ultimate Spider-Man · 2005
- Java ME
Spider-Man 3 · 2007
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Spider-Man: Web of Shadows · 2008
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Spider-Man: Edge of Time · 2011
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The Amazing Spider-Man · 2012
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The Amazing Spider-Man 2 · 2014