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Ridge Racer
Ridge Racer startete 1994 in Namco-Spielhallen und erschien fast gleichzeitig auf PlayStation, wo es zu einem der Titel wurde, die Sonys neue Konsole prägten. Namco lieferte Arcade-Racing, das auf Driften statt Simulation setzte: Die Autos glitten mit übertriebener Leichtigkeit durch Kurven, und es ging eher um Rhythmus und kontrollierte Drifts als um Bremsen und eine präzise Ideallinie. Diese Philosophie blieb der Serie über ihre gesamte Existenz treu und unterschied sie deutlich von simulationslastigeren Konkurrenten, die auf physikalischen Realismus setzten.
Auf PlayStation folgten Ridge Racer 2, Rage Racer und Ridge Racer Type 4, wobei Letzteres bis heute zu den geschätztesten Titeln der PS1-Ära zählt – dank einer Geschichte, die über rivalisierende Rennteams erzählt wird, markanter Anime-Zwischensequenzen und eines unverwechselbaren Soundtracks. Auf dem Nintendo 64 entstand in Zusammenarbeit mit Nintendo Ridge Racer 64 mit erweitertem Streckenangebot und exklusiven Inhalten, während auf der PlayStation 2 Ridge Racer V als Launch-Titel die Leistungsfähigkeit der Konsole demonstrierte.
Die Serie verzweigte sich weiter über Handhelds: Auf der PSP erschien Ridge Racers als Launch-Titel, der von der Mobilität profitierte, und Nintendo DS sowie später 3DS passten die Steuerung an Touchscreens und stereoskopisches 3D an. Auf der Xbox 360 kam Ridge Racer 6 heraus, und auf der PlayStation 3 folgte Ridge Racer 7, das dank ausgefeiltem Drift-Handling und großzügiger Fahrzeugauswahl von vielen Spielern als einer der Höhepunkte der Serie angesehen wird.
Auf der PS Vita erschien ein eher unglücklich aufgenommener Teil mit begrenztem Inhalt, der durch Mikrotransaktionen aufgefüllt wurde – ein Zeichen, dass nicht jedes Experiment der Serie guttat, und er wurde zum letzten großen Teil der Reihe. Dennoch bleibt Ridge Racer ein Synonym für Arcade-Racing alter Schule, diente jahrelang als Schaufenster neuer Hardware, und sein Einfluss zeigt sich in späteren Drift-Spielen, die seinen Fokus auf Fluss und Spektakel statt Realismus übernahmen. In knapp zwei Jahrzehnten wuchs die Serie auf neun Hauptteile über sieben verschiedene Plattformen hinweg an, von Automaten bis zu Heimkonsolen und Handhelds, und nur wenige Rennspielmarken hielten eine so konsistente Identität und Erscheinungsfolge über so lange Zeit durch.
Teile der Reihe (10)
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Ridge Racer · 1993
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Ridge Racer Revolution · 1995
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Ridge Racer Type 4 · 1999
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Ridge Racer 64 · 2000
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Ridge Racer V · 2000
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Ridge Racer 6 · 2005
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Ridge Racer DS · 2005
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Ridge Racer 7 · 2006
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Ridge Racer 3D · 2011
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Ridge Racer Unbounded · 2012