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Quake
Quake erschien 1996 von id Software als direkter Nachfolger von Doom, bedeutete aber einen völlig anderen Sprung nach vorn – die erste wirklich dreidimensionale Spielwelt, in der Spieler nach oben und unten blicken konnten, mit Leveldesign aus echten Treppen, Brücken und vertikalen Räumen. Es lief auf DOS- und frühen Windows-9x-Rechnern mit Pentium-Prozessoren und wurde durch eine düstere, gotisch-industrielle Atmosphäre geprägt, unterstützt von einem dichten Soundtrack, an dem Trent Reznor mitwirkte. Neben der Solokampagne gegen dämonische Gegner brachte Quake auch einen Netzwerk-Mehrspielermodus mit, der zum Fundament für das gesamte Arena-Shooter-Genre wurde.
Die Fortsetzung Quake II (1997) verlegte die Geschichte in ein Science-Fiction-Setting rund um den Kampf gegen die außerirdischen Strogg und verbesserte sowohl die Grafik-Engine als auch das Waffenarsenal. Zum eigentlichen Höhepunkt der Serie wurde jedoch Quake III Arena (1999), das ganz auf eine Story-Kampagne verzichtete und alles auf schnelle, rein multiplayerorientierte Action setzte – es wurde zu einer der Säulen der frühen E-Sport-Szene und erschien sogar für die Sega Dreamcast. Quake bewies, dass 3D-Action schnell und präzise zugleich sein kann, und legte den Grundstein für moderne Arena- und Wettkampf-Shooter, deren Einfluss im Genre bis heute spürbar ist.
Teile der Reihe (8)
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Quake III Arena · 1999
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Enemy Territory: Quake Wars · 2007
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Quake Live · 2010
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Quake Champions · 2017
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Quake II Remastered · 2023