TimeSplitters: Future Perfect – boxart
GCNNintendo GameCube

TimeSplitters: Future Perfect

FPS / akční střílečka 2005 Free Radical Design TimeSplitters ⏱ Lang · ~10–30 Std.
TimeSplitters: Future Perfect – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
TimeSplitters: Future Perfect – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Ein respektloser Ego-Shooter von den Machern von GoldenEye mit dem Mapmaker-Editor und Zeitreisen.

TimeSplitters: Future Perfect ist der dritte Teil des Ego-Shooters von Free Radical Design, einem Studio, das von ehemaligen GoldenEye-007-Entwicklern gegründet wurde. Agent Cortez reist darin durch die Zeit, um eine Invasion einer außerirdischen Zombie-Rasse zu verhindern, die versucht, die Geschichte umzuschreiben, und der Spieler besucht so nach und nach historische Epochen sowie eine bizarre Zukunft voller Parodien auf Actionfilme der Achtziger- und Neunzigerjahre. Die Serie zeichnet sich durch respektlosen Humor, eine große Zahl spielbarer Figuren und Waffen sowie den ausgefeilten Karten- und Szenarien-Editor Mapmaker aus, der damals zu den offensten Werkzeugen seiner Art auf Konsolen zählte.

Neben einer linearen, kooperativ spielbaren Kampagne bietet das Spiel auch eine Arcade League mit zeitlich begrenzten Herausforderungen und freischaltbaren Bonusinhalten sowie einen umfangreichen Vier-Spieler-Splitscreen-Mehrspielermodus mit einer Reihe klassischer und eigener Spielmodi. Keine der Versionen außer der Xbox-Fassung bot dabei Online-Spiel – der Mehrspielermodus blieb auf PS2 und GameCube eine rein lokale Angelegenheit, beschränkt auf geteilten Bildschirm oder die Verbindung von Konsolen per Kabel.

Die GameCube-Version war seinerzeit die technisch bescheidenste aller drei Veröffentlichungen: Der Mehrspielermodus funktionierte nur über geteilten Bildschirm oder die Verbindung mehrerer Konsolen und Fernseher, ganz ohne Möglichkeit, online zu spielen. Zudem verwendete GameCube kleinere optische Discs mit geringerer Kapazität als die klassischen DVDs, die PS2 und Xbox nutzten, was bei Spielen vergleichbaren Umfangs in der Regel mehr Ladepausen zwischen Levels und Kapiteln bedeutete. Inhaltlich und spielerisch bot die GameCube-Version jedoch genau dieselbe Kampagne, dieselben Waffen, Figuren und denselben Karteneditor wie die beiden anderen Plattformen – der Unterschied war vor allem technischer Natur und betraf hauptsächlich den Mehrspielermodus, nicht den Inhalt des Spiels selbst. Die Steuerung nutzte zudem den klassischen GameCube-Controller mit seinem C-Stick zum Umschauen, angepasst an die geringere Tastenzahl im Vergleich zur Xbox, blieb aber ansonsten intuitiv und dem Rest der Serie ähnlich.

Warum spielen: Für Fans ohne Zugang zu einer anderen Konsole bietet die GameCube-Version dieselbe Kampagne, dieselben Waffen und denselben Karteneditor wie PS2 und Xbox, nur mit eingeschränkterem Mehrspielermodus ohne Online-Spiel und längeren Ladepausen.

Spiel 63 von 104 für Nintendo GameCube

Derselbe Titel woanders (2)

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