Commando (7800) – boxart
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Commando (7800)

Run & gun 1988 ⏱ Kurz · bis ~3 Std.
Commando (7800) – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Commando (7800) – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Ein einzelner Soldat gegen endlose Feindwellen. Ein Capcom-Klassiker aus dem Jahr 1985.

Ein einzelner Soldat, endlose Scharen von Feinden und ein am Abzug klebender Finger. Commando ist das reine Adrenalin des Vorwärtslaufens, bei dem du dich durch ein vertikal scrollendes Schlachtfeld kämpfst und jeder Schritt eine neue Welle von Gegnern bedeutet. Auf dem Atari 7800 bekam dieser Automatenknüller eine Heimgestalt.

Commando stammt aus dem japanischen Studio Capcom, wo es 1985 von Tokuro Fujiwara entworfen wurde, und in den Spielhallen wurde es rasch zu einem der prägenden Titel des Run-and-Gun-Genres. Der Spieler steuert einen Soldaten, der sich von oben nach unten durch scrollendes Gelände drängt, auf heranstürmende Feinde schießt und zusätzlich über einen begrenzten Vorrat an Granaten für zurückgedrängte Gruppen und Befestigungen verfügt. Die Umsetzung für den Atari 7800 übertrug diese unerbittliche Hast auf die heimischen Bildschirme.

Die Stärke des Gameplays liegt in der Trennung von Bewegungsrichtung und Schussrichtung, wodurch der Spieler in eine Richtung laufen und in eine andere feuern kann. Diese Freiheit des Zielens machte Commando zu einer außerordentlich dynamischen Angelegenheit und stand hinter seiner großen Beliebtheit in den Spielhallen. Die Granaten fügten dann eine taktische Schicht für die Momente hinzu, in denen die Übermacht zu groß war.

Der Atari 7800 profilierte sich als Konsole für getreue Arcade-Umsetzungen, und das Run-and-Gun-Genre passte dank der Betonung der Echtzeit-Action zu ihr. Commando fügte sich hier in das Angebot der Titel ein, die den Spielern das Automatenerlebnis nach Hause bringen sollten.

Der kulturelle Fußabdruck von Commando ist beträchtlich: Das Spiel inspirierte eine ganze Welle späterer Lauf-Shooter und wurde zum Maßstab des Genres, an den weitere Titel von Capcom und der Konkurrenz anknüpften. Für viele Spieler bleibt es ein Synonym für die kompromisslose Arcade-Action der Achtzigerjahre.

Warum spielen: Für reine, ungefilterte Run-and-Gun-Action, bei der dich nur schnelle Reflexe und eine gut getimte Granate am Leben halten.

Spiel 10 von 37 für Atari 7800

Derselbe Titel woanders (3)

Das Arcade-Original profitierte von der Leistung dedizierter Automaten-Hardware — flüssiges vertikales Scrolling, viele Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm und kräftige Farben. Die heimischen 8-Bit-Umsetzungen mussten Abstriche machen: Auf dem Commodore 64 rettete zumindest der SID-Chip ordentliche Musik und Sounds, auch wenn Gegneranzahl und Scroll-Flüssigkeit hinter dem Automaten zurückblieben. Der Atari 800 bot einen ähnlichen Kompromiss mit etwas einfacherer Grafik. Der spätere Port für das Atari 7800 konnte auf den Grafikchip Maria zurückgreifen, der mehr bewegte Sprites ohne Flackern darstellte, wodurch die Action dichter und näher am Arcade-Erlebnis wirkt als bei den älteren 8-Bit-Versionen.