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Virtua Fighter
Virtua Fighter kam 1993 von Sega AM2 unter Yu Suzuki in die Spielhallen und veränderte als erstes Kampfspiel mit vollständig dreidimensionalen Polygonfiguren die Vorstellung davon, wie ein Kampfspiel aussehen kann – statt flacher Sprites bewegten und drehten sich Figuren im echten 3D-Raum und legten damit den Grundstein für das gesamte spätere 3D-Kampfspielgenre.
Virtua Fighter 2 (1994) verbesserte Grafik und Animation spürbar und wurde vor allem in Japan zu einem Spielhallen-Phänomen. Virtua Fighter 3 führte unebenes Gelände und seitliches Ausweichen ein und brachte damit eine räumliche Taktik in die Kämpfe, auch wenn die Umsetzung für Heimkonsolen damals technisch anspruchsvoll war. Umsetzungen für Sega Saturn und eine abgespeckte Fassung für den Zusatz Sega 32X machten die Reihe auch außerhalb der Spielhallen bekannt. Virtua Fighter 4, das später auch für die PlayStation 2 erschien, gilt allgemein als Höhepunkt der Serie in puncto Tiefe des Kampfsystems und wird bis heute zu den technisch ausgefeiltesten Kampfspielen gezählt, angeführt von der ikonischen Figur Akira Yuki.
Jeder Teil war eng an die jeweils aktuelle Sega-Arcade-Hardware gekoppelt – vom Model-1-Board über Model 2 bis Model 3 –, wodurch die Serie mit jeder Generation Grafik und Tiefe des Kampfsystems deutlich voranbringen konnte. Virtua Fighter gilt zudem häufig als direkte Inspiration für spätere 3D-Kampfspiele, darunter die Tekken-Reihe, und sein Fokus auf realistische Kampfstile sowie ein tiefes System aus Ausweichen und Kontern hob es von den fantastischeren Konkurrenten des Genres ab.
Teile der Reihe (6)
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Virtua Fighter · 1993
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Virtua Fighter 2 · 1994
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Virtua Fighter 3 · 1996
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Virtua Fighter Kids · 1996
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Virtua Fighter 4 · 2001
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Virtua Fighter 5 · 2006