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Zork
Zork gehört zur allerersten Generation der Textadventures und reicht in seinen Wurzeln bis in die späten 1970er Jahre zurück, als es als Experiment auf einem Großrechner entstand. Darauf aufbauend veröffentlichte das Studio Infocom die kommerzielle Trilogie Zork I: The Great Underground Empire, Zork II: The Wizard of Frobozz und Zork III: The Dungeon Master, die nach und nach für eine ganze Reihe damaliger Heimcomputer erschien, darunter 8-Bit-Rechner von Atari, den Commodore 64 und den japanischen PC-9801. Geprägt wurde die Reihe durch einen reinen Text-Parser, bei dem Spieler Befehle als Verb und Objekt eintippten, durch einen atmosphärischen, oft trockenen Humor sowie eine weitläufige unterirdische Welt voller Rätsel, Fallen und versteckter Nebenwege.
Nach Abschluss der ursprünglichen Trilogie blieb die Reihe nicht bei der Wiederholung desselben Musters. Beyond Zork von 1987 fügte Rollenspiel-Elemente hinzu — eine Figur mit Attributen und ein Kampfsystem —, während Zork Zero von 1988 die Welt um Grafik erweiterte und als Vorgeschichte zur gesamten Saga diente. Nach dem Ende von Infocom und der Übernahme der Marke durch Activision wandelte sich die Reihe in den 1990er Jahren zu grafischen Adventures mit gerenderten Szenen und gefilmten Sequenzen — eine deutliche Abkehr vom ursprünglichen Parser, wobei der Geist des unterirdischen Reiches und seiner Rätsel jedoch erhalten blieb.
Zork steht damit an der Wiege des gesamten Textadventure-Genres, und sein Einfluss zeigt sich in späteren Adventure-Spielen, die sowohl seine Rätselstruktur als auch sein Gespür für eine geheimnisvolle, halb komische unterirdische Atmosphäre übernahmen.
Teile der Reihe (7)
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Zork III: The Dungeon Master · 1982
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Return to Zork · 1993
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Zork: Grand Inquisitor · 1997