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Ratchet & Clank
Als 2002 das erste Ratchet & Clank für die PlayStation 2 erschien, beantwortete Insomniac Games eine Frage, die 3D-Plattformer seit Jahren beschäftigte: Was soll der Spieler zwischen den Sprüngen eigentlich tun? Die Antwort war ein Arsenal. Ein Lombax mit Schraubenschlüssel und ein kleiner Roboter auf seinem Rücken bereisten eine Galaxie voller bunter Planeten, und die Reihe fand ihre Identität sofort im Zusammenspiel aus flinkem Springen, Third-Person-Shooter und dem Tonfall einer Zeichentrickserie vom Samstagvormittag. Waffen wie die Suck Cannon oder später die absurde R.Y.N.O. waren ebenso Pointen wie Werkzeuge — und als Going Commando das Aufwerten durch Benutzung einführte, lohnte sich das Experimentieren endlich mehr als das Festhalten an einer bewährten Knarre.
Den Höhepunkt sehen die meisten bei Up Your Arsenal von 2004, wo Tempo, Humor und Waffenauswahl gleichzeitig ins Schwarze trafen, und bei A Crack in Time auf der PlayStation 3, das der Freundschaft von Ratchet und Clank ein überraschend ernstes Ende schenkte. Dazwischen ging die Serie mit Size Matters auf der PSP in die Hosentasche und probierte Abstecher in Koop und Tower Defense, die neben der Hauptlinie eher wie Experimente als wie Fortsetzungen wirkten. Der Neuanfang von 2016 auf der PlayStation 4 erzählte die Ursprungsgeschichte noch einmal von vorn und zeigte vor allem, wie gut die alte Formel moderne Technik verträgt. Ihr Einfluss ist überall dort zu spüren, wo ein Plattformer keine Angst vor Feuerkraft hat.
Teile der Reihe (12)
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Ratchet & Clank · 2002
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Ratchet: Deadlocked · 2005
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Ratchet & Clank: All 4 One · 2011
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Ratchet & Clank Collection · 2012
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Ratchet & Clank: Rift Apart · 2021