Tales of Symphonia: Dawn of the New World – boxart
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Tales of Symphonia: Dawn of the New World

JRPG 2008 Namco Tales Studio ⏱ Lang · ~10–30 Std.
Tales of Symphonia: Dawn of the New World – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Tales of Symphonia: Dawn of the New World – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel

Die Fortsetzung des beliebten GameCube-JRPGs mit einem neuen Helden anstelle der alten Gruppe.

Tales of Symphonia: Dawn of the New World ist die Fortsetzung eines der beliebtesten japanischen Rollenspiele vom GameCube und spielt einige Jahre nach dessen Ereignissen. Die beiden vereinten Welten kämpfen mit den Folgen der Vereinigung, das Wetter verhält sich unberechenbar, und im Land wachsen Spannungen. Hauptfigur ist nicht jemand aus der ursprünglichen Gruppe, sondern der junge Emil, der bei einem Angriff seine Eltern verlor und dafür den Helden des ersten Teils verantwortlich macht. Zusammen mit einem Mädchen namens Marta macht er sich auf eine Reise, während der die ursprüngliche Gruppe eher als Gäste auftritt.

Das Kampfsystem bleibt das, wodurch sich die Tales-Reihe schon immer auszeichnete: Es läuft in Echtzeit ab, der Spieler steuert direkt eine Figur, läuft über das Schlachtfeld, verkettet Angriffe und setzt Spezialtechniken ein, während der Rest der Gruppe nach festgelegter Taktik agiert. Die größte Neuerung ist die Möglichkeit, Monster auf die eigene Seite zu ziehen, sie großzuziehen und in stärkere Formen zu verwandeln, was das Spiel einem Sammel-Rollenspiel annähert und dem Spieler Freiheit beim Zusammenstellen der Gruppe gibt. Der Nebeninhalt ist großzügig, von gekochten Gerichten bis zu Szenen zwischen Figuren, die deren Beziehungen vertiefen.

Das Spiel erhielt jedoch Kritikpunkte, die sich bis heute wiederholen. Es verwendet viele Orte und Musikstücke aus dem vorherigen Teil, was ihm einen kürzeren und weniger ambitionierten Eindruck verleiht, und ein Teil der Fans nahm übel, dass die ursprünglichen Helden in den Hintergrund traten und manche von ihnen ungewöhnlich handeln. Technisch handelt es sich um einen soliden, wenn auch nicht herausragenden Titel, gestalterisch aufgebaut auf einem farbenfrohen Stil mit Konturen, die an Animation erinnern. Die Steuerung kommt ohne Bewegungselemente aus, das Spiel unterstützt einen klassischen Controller. Die Kritiken fielen gemischt aus, Fans der Reihe schlossen es aber dank der Kämpfe und des leichteren Tons ins Herz. Heute ergibt es vor allem für jene Sinn, die das Original kennen und in seine Welt zurückkehren wollen. Die Länge ist für ein japanisches Rollenspiel mittel, und die Kämpfe halten das Tempo auch nach Dutzenden Stunden, was der Hauptgrund ist, warum Fans der Reihe es bis heute schätzen. Auf der Wii zählt es zudem zu den wenigen vollwertigen japanischen Rollenspielen, die überhaupt auf die Konsole gelangten.

Spiel 30 von 140 für Nintendo Wii