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Thief
Die Thief-Reihe startete 1998 mit Thief: The Dark Project auf dem PC und definierte damit im Grunde das Genre der Stealth-Action aus der Ich-Perspektive. Statt auf Feuerkraft setzte das Spiel auf Schleichen, das Zusammenspiel von Licht und Schatten sowie akustische Hinweise – als Dieb Garrett versuchte man, ungesehen und ungehört zu bleiben, Waffen waren stets nur letztes Mittel. Das Spiel spielte in einer düsteren, steampunk-artigen Welt namens Die Stadt, in der mittelalterliche Architektur mit mechanischen Elementen und okkulten Fraktionen verschmolz – das verlieh der Serie eine unverwechselbare Atmosphäre, ganz anders als die Shooter-Hits jener Zeit.
Der Nachfolger Thief II: The Metal Age aus dem Jahr 2000 verfeinerte diese Stealth-Mechanik weiter und gilt bei vielen Spielern bis heute als Höhepunkt der Serie, dank seines durchdachten, offen lösbaren Missionsdesigns. Thief: Deadly Shadows brachte die Serie 2004 erstmals auch auf die Xbox und verband die Missionsstruktur mit einer begehbaren Hub-Version der Stadt, wobei konsolenbedingte Einschränkungen dazu führten, dass manche größeren Level in kleinere Abschnitte aufgeteilt werden mussten. Dennoch blieb Thief ein wichtiger Vorreiter des Immersive-Sim-Genres, der spätere Stealth-Spiele beeinflusste und dessen Fokus auf Schleichen und Improvisation sich in Titeln wie Splinter Cell oder Dishonored widerspiegelt.
Teile der Reihe (6)
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Thief: The Dark Project · 1998
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Thief II: The Metal Age · 2000
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Thief: Deadly Shadows · 2004
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Card Thief · 2017