R.C. Pro-Am II
R.C. Pro-Am II knüpft an das beliebte Rennspiel mit ferngesteuerten Autos an und bringt 1992 verbesserte Grafik, neue Strecken sowie ein erweitertes Angebot an Waffen und Bonusgegenständen, mit denen der Spieler Gegner während des Rennens sabotieren kann. Die Draufsicht mit leicht versetzter Kamera bleibt erhalten, ebenso die charakteristische Kombination aus Rennen und taktischem Sammeln von Gegenständen, die über die Strecke verteilt sind, wodurch aus einem reinen Rennen zugleich ein Überlebenskampf wird.
Im Vergleich zum ersten Teil bietet die Fortsetzung mehr Fahrzeuge mit unterschiedlichen Eigenschaften bei Beschleunigung, Lenkverhalten und Höchstgeschwindigkeit, sodass die Wahl des Autos beeinflusst, wie der Spieler die Strecken bewältigt. Waffen wie Raketen, Minen oder verlangsamende Hindernisse verwandeln das eigentlich klare Rennen in ein chaotisches Gerangel um den ersten Platz – schon immer das Markenzeichen des Originals aus dem Hause Rare. Der Mehrspielermodus mit geteiltem Bildschirm bleibt einer der Hauptanreize, denn gerade im Duell mit einem Freund kommen alle taktischen Sabotagemöglichkeiten voll zur Geltung, wenn eine gut gezielte Rakete kurz vor der Ziellinie über den Sieger entscheidet.
R.C. Pro-Am II bestätigt den Ruf des Studios Rare als eines der handwerklich versiertesten Teams der späten NES-Ära, das aus begrenzter Hardware ein überraschend flüssiges und farbenfrohes Rennspiel herausholte, das auch nach Jahren noch überzeugt und technisch zu dem Besten zählt, was die Konsole gegen Ende ihrer Laufzeit zu bieten hatte. Die Kombination aus Rennen und Überlebenskampf auf der Strecke verleiht ihm zudem bis heute eine ausgeprägte eigene Identität unter den übrigen Rennspielen der NES-Bibliothek.
Warum spielen: Wegen der chaotischen Rennen mit ferngesteuerten Autos voller Waffen und taktischer Sabotage gegen Gegner.
Spiel 110 von 120 für Nintendo NES