Fatal Fury 3: Road to the Final Victory
Mit Fatal Fury 3: Road to the Final Victory von 1995 brachte SNK sein Flaggschiff-Kampfspiel einen entscheidenden Schritt weiter. Das Spiel verließ die ältere Zwei-Linien-Anordnung und kam mit einem verbesserten Drei-Bahnen-System — die Figuren konnten in den Vorder- und Hintergrund ausweichen, wodurch die Duelle eine taktische Dimension erhielten, die klassische einlinige Kampfspiele nicht kannten.
Die Handlung spielte sich erneut in den düsteren Straßen von Southtown ab, und um die Brüder Bogard — Terry und Andy — versammelte sich eine Galerie markanter Kämpfer. Zu den neuen Gesichtern gehörten etwa die Jin-Zwillinge, deren Nebenhandlung eine Geschichte um geheimnisvolle Schriftrollen in Gang setzte. Optisch war es ein Schritt nach vorn mit größeren, detaillierter animierten Sprites und ausgefeilten Hintergründen, die dem Spiel die für die Serie typisch raue Atmosphäre verliehen.
Für Fans ist Fatal Fury 3 ein Schlüsselmeilenstein: Es war der direkte Vorgänger des legendären Garou: Mark of the Wolves, und viele seiner Ideen flossen später in dieses über. Retro-Spieler lieben es für sein kühnes Kampfsystem und für den unverwechselbaren Southtown-Stil, der die Fatal-Fury-Reihe zu einer der tragenden Marken der goldenen Ära der Neo-Geo-Kampfspiele machte.
Spiel 23 von 35 für SNK Neo Geo