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Fatal Fury
Fatal Fury startete 1991 in Spielhallen und auf dem Neo Geo bei SNK, wobei Takashi Nishiyama, der zuvor Street Fighter geschaffen hatte, als Hauptarchitekt fungierte. Das Spiel begleitete die Brüder Terry und Andy Bogard sowie ihren Freund Joe Higashi bei der Rache für den Tod ihres Vaters und wurde für sein einzigartiges Zwei-Ebenen-Kampfsystem bekannt, mit dem Kämpfer in den Hintergrund ausweichen konnten. Angesiedelt im fiktiven South Town, setzte die Reihe von Anfang an auf markantere Charakterpersönlichkeiten und eine filmischere Präsentation als die Konkurrenz jener Zeit, was ihr half, sich als Hauptgegengewicht zu Street Fighter im Bereich der Kampfspiele zu etablieren.
Die Fortsetzungen Fatal Fury 2 (1992) und Fatal Fury Special (1993) verfeinerten das System und fügten Charaktere hinzu, während die Real-Bout-Reihe ab Mitte der Neunziger (Real Bout Fatal Fury, Real Bout Fatal Fury Special, Real Bout Fatal Fury 2) das Zwei-Ebenen-System zugunsten einer klassischeren einzelnen Kampflinie aufgab und schnellere, technisch ausgefeiltere Kämpfe näher am damaligen Genrestandard bot. Die Popularität der Reihe wurde zusätzlich durch die Anime-Adaption Fatal Fury: The Motion Picture von 1992 gestützt, und es erschienen auch tragbare Teile für den Neo Geo Pocket Color wie Fatal Fury: First Contact.
Als Höhepunkt der Reihe gilt gemeinhin Garou: Mark of the Wolves (1999), das eine neue Kämpfergeneration rund um Terrys Schützling Rock Howard und ein technisch ausgereiftes, ausgewogeneres System einführte. Obwohl kein direkter Nachfolger folgte, wurden ihre Figuren, darunter Terry Bogard, zu festen Größen der Crossover-Reihe King of Fighters, und Fatal Fury bleibt einer der einflussreichsten Namen in der Geschichte von SNK.
Teile der Reihe (6)
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Fatal Fury 2 · 1987
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Fatal Fury · 1991
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Fatal Fury Special · 1993
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Real Bout Fatal Fury · 1995
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Fatal Fury: First Contact · 1999