Cannon Spike
Cammy, Charlie und Mega Man in einer Arena, in der Kugeln von allen Seiten schweben und der Anime-Stil aus jedem Bild sprüht – Cannon Spike ist ein Crossover-Wahnsinn, der nur deshalb Sinn ergibt, weil er sich so großartig spielt.
Der Titel entstand aus der Zusammenarbeit von Capcom und dem Studio Psikyo, den Meistern der Arcade-Shooter, und das Ergebnis ist schnelle Twin-Stick-Arena-Action. In eine Richtung bewegt ihr euch, in eine andere zielt und schießt ihr, während der Bildschirm von Gegnern und ihren Projektilen überflutet wird. Das Tempo ist erbarmungslos und erfordert ständige Bewegung, das Ausweichen zwischen Salven und getimte Angriffe.
Der größte Reiz ist die Figurenbesetzung aus Capcom-Stars – eine Kämpferin auf Rollschuhen, bekannte Gesichter aus Street Fighter und Mega Man selbst – allesamt in eine flotte Anime-Stilisierung übertragen. Diese Mischung verleiht dem Spiel den Anstrich eines Fan-Festes und hebt es von anderen Arena-Shootern seiner Zeit ab.
Auf dem Dreamcast fügte sich Cannon Spike unter die Titel ein, die davon profitierten, dass die Konsole ein Zufluchtsort für Arcade-Action war. Es war eine Nischen-Angelegenheit, rein für Spieler gedacht – kurz, intensiv und für wiederholte Durchgänge in der Jagd nach einem höheren Score konzipiert.
Gerade aufgrund seiner Randständigkeit und der begrenzten Auflage wurde das Spiel mit der Zeit zu einem begehrten und seltenen Sammlerstück. Für Kenner der Arcade-Action und Liebhaber von Capcom-Crossovers bleibt es ein kleines, scharf geschliffenes Kleinod in der Dreamcast-Bibliothek.
Warum spielen: Schnelle Twin-Stick-Arena-Action mit Capcom-Stars im Anime-Stil – kurz, intensiv und heute eine begehrte Rarität für Fans des Genres.
Spiel 27 von 54 für SEGA Dreamcast