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Tekken
Tekken erschien 1994 auf Namcos Spielhallenhardware und wurde schon im Jahr darauf zu einem der ersten guten Gründe, sich eine PlayStation zu kaufen. Die Idee dahinter war fast banal: Jede der vier Tasten steuert eine Gliedmaße der Figur. Daraus wuchs ein Kampfsystem, in dem man keine abstrakten Befehle lernt, sondern konkrete Tritte und Schläge, und in dem jeder der Dutzenden Kämpfer eine eigene Kampfkunst und Hunderte von Bewegungen mitbringt. Tekken 3 brachte diesen Ansatz 1997 zur Vollendung — es führte echtes seitliches Ausweichen ein, das die Kämpfe endlich wirklich dreidimensional machte, und wird bis heute regelmäßig zu den besten Prügelspielen aller Zeiten gezählt.
Die folgenden Jahre wechselten zwischen Experiment und Rückkehr zur Sicherheit. Tekken Tag Tournament brachte Kämpfe im Doppel, Tekken 4 versuchte es mit unebenen Arenen und Höhenunterschieden und erntete Ratlosigkeit, und Tekken 5 kehrte 2004 zu dem Tempo und der Klarheit zurück, die man von der Marke erwartete. Tekken 6 und Tekken Tag Tournament 2 vergrößerten das Aufgebot auf Ausmaße, die in den Neunzigern niemand für möglich gehalten hätte, während Handheld-Fassungen wie Dark Resurrection die Serie in die Hosentasche brachten. Tekken 7 schloss die lange Familiensaga der Mishimas ab und wurde zum festen Bestandteil der Turnierszene. Neben Virtua Fighter ist Tekken der Hauptgrund, warum dreidimensionale Prügelspiele überhaupt ein eigenes Genre sind.
Teile der Reihe (13)
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Tekken Tag Tournament · 1999
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Tekken Advance · 2001
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Tekken Tag Tournament 2 · 2011
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Street Fighter X Tekken · 2012
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Tekken 3D: Prime Edition · 2012
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