Star Wars: Masters of Teräs Käsi – boxart
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Star Wars: Masters of Teräs Käsi

Fighting 1997 LucasArts Star Wars ⏱ Kurz · bis ~3 Std.
Star Wars: Masters of Teräs Käsi – Aus dem Spiel
Aus dem Spiel
Star Wars: Masters of Teräs Käsi – Titelbildschirm
Titelbildschirm

Star Wars trifft auf Tekken — ein umstrittenes Prügelspiel mit Helden und Schurken der Saga.

Was, wenn Star Wars auf Tekken träfe? Genau diese Frage beantwortete Star Wars: Masters of Teräs Käsi, und die Antwort war, gelinde gesagt, umstritten. LucasArts versuchte hier 1997, was bis dahin niemand getan hatte: die Helden und Schurken der Saga in einem Eins-gegen-Eins-3D-Kampfspiel gegeneinander antreten zu lassen.

Das Konzept klang verlockend. Sie wählen Ihre Lieblingsfiguren, Luke Skywalker, Leia, Han Solo, Boba Fett oder Darth Vader, und lassen sie in der Arena in Duellen ihre Kräfte messen, die von der fiktiven Kampfkunst Teräs Käsi inspiriert sind, dank der auch gewöhnliche Kämpfer den lichtschwertschwingenden Jedi standhalten konnten. Die Charaktermodelle und Kulissen aus der Star-Wars-Welt sahen für ihre Zeit ordentlich aus, und der Fan-Appeal war unbestreitbar.

Das Problem lag im Kampfsystem selbst. Die Steuerung wirkte schwerfällig, die Animationen steif, und die Ausgewogenheit der Figuren sorgte für Stirnrunzeln. Im Vergleich zu den damaligen Königen des Genres wie Tekken oder Soul Blade hinkte das Spiel in Flüssigkeit und Tiefe hinterher, was ihm eine eher kühle Aufnahme bei den Kritikern einbrachte. Für viele wurde es zu einem Lehrbuchbeispiel dafür, dass eine starke Lizenz allein nicht ausreicht.

Dennoch eroberte sich Masters of Teräs Käsi einen eigenwilligen Platz in der Geschichte der Star-Wars-Spiele, als kühnes, wenngleich misslungenes Experiment und als Kuriosität, von der sich Fans bis heute erzählen. Die Möglichkeit, Vader gegen Boba Fett zu schicken, hatte ungeachtet aller Vorbehalte ihren Reiz.

Heute ist der Titel vor allem als historisches Artefakt interessant und als Erinnerung daran, dass nicht jeder Genre-Versuch aus der Werkstatt von LucasArts gelang. Für Sammler und Fans von Kuriositäten ist er jedoch ein unumgänglicher Posten.

Warum spielen: Ein kurioser Versuch eines Eins-gegen-Eins-Star-Wars-Kampfspiels, ein historisch interessantes Experiment, das heute eher mit seiner Fan-Lieblingsbesetzung als mit seiner Spielbarkeit lockt.

Spiel 71 von 215 für Sony PlayStation

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