Worms: Open Warfare – boxart
DSNintendo DS

Worms: Open Warfare

tahová strategie 2006 Team17 Worms ⏱ Kurz · bis ~3 Std.
Worms: Open Warfare – Aus dem Spiel
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Erschien gleichzeitig mit der PSP-Version, doch Stylus und zwei Bildschirme verändern Tempo und Zielen von Grund auf.

Worms: Open Warfare erschien 2006 gleichzeitig auch für den Nintendo DS, und obwohl es sich grafische und akustische Elemente mit der PSP-Version teilt, spielt es sich deutlich anders. Die zwei Bildschirme und der Stylus veränderten, wie der Spieler Züge eingibt und mit Waffen zielt – statt eines Analogsticks kommen Berührung oder Tasten zum Einsatz, was Tempo und Gefühl jeder Runde verändert. Der untere Touchscreen dient zudem der schnellen Waffenauswahl und Bestätigung von Zügen, sodass das Steuerungsschema im Vergleich zu den Konsolenteilen von Grund auf überarbeitet ist.

Die DS-Version setzte zudem auf eine andere Multiplayer-Technologie: Der sogenannte Single-Cartridge-Multiplayer erlaubt es mehreren Spielern, gemeinsam mit nur einer einzigen Kopie des Spiels in einer Konsole zu spielen, während die PSP-Version auf eine drahtlose Ad-hoc-Verbindung setzte und für jeden Spieler eine eigene Kopie erforderte. Für eine Gruppe von Freunden ohne eigene Module war das 2006 ein verlockender Vorteil, selbst um den Preis, dass der DS-Version die Möglichkeit fehlt, im Editor ein komplett neues Team von Grund auf zusammenzustellen – es lassen sich nur vorgefertigte Teams bearbeiten, was den Grad der Personalisierung im Vergleich zur Schwesterversion einschränkt.

Zeitgenössische Rezensionen beschrieben den Unterschied zwischen den Versionen als gewaltig: Während die PSP-Fassung für Übersichtlichkeit und Flüssigkeit gelobt wurde, kritisierte man an der DS-Version die unhandliche Steuerung und die anders wirkende Bewegungsphysik der Würmer, sodass sich das Spiel trotz gemeinsamen Kerns wie ein anderer, auf denselben Assets aufgebauter Titel anfühlte. Die geringere Auflösung der DS-Bildschirme bedeutete zudem, dass der Spieler auf einmal weniger Gelände sieht als auf dem breiteren PSP-Bildschirm, was das Planen langer Schüsse beeinflusst und häufigeres Verschieben der Ansicht über die Karte erzwingt.

Das grundlegende Waffenarsenal – Bazooka, Dynamit, Schaf, heilige Handgranate und das klassische Enterhaken-Seil – bleibt in beiden Versionen gleich, sodass sich ein mit der Vorlage vertrauter Spieler schnell zurechtfindet. Der Unterschied liegt darin, wie er zur Auswahl und Nutzung einer Waffe gelangt: auf dem DS über ein Touch-Menü und den Stylus, auf der PSP über die traditionelle Kombination aus Tasten und Stick.

Warum spielen: Die DS-Version ergibt vor allem für Spieler Sinn, die dank Single-Cartridge-Multiplayer ein einziges Modul mit Freunden auf einer Konsole teilen möchten und denen die Stylus-Steuerung nichts ausmacht – wer ein flüssigeres, präziseres Erlebnis sucht, sollte lieber zur PSP-Version greifen.

Spiel 132 von 150 für Nintendo DS

Derselbe Titel woanders (1)

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