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Uncharted
Uncharted: Drake's Fortune war 2007 für Naughty Dog ein Sprung ins Unbekannte. Ein Studio, das man von Crash und Jak kannte, machte plötzlich eine Abenteueraction mit realistisch wirkendem Helden, Deckungsschießereien, Kletterpartien an Simsen und der Stimmung klassischer Abenteuerfilme. Der erste Teil wirkte noch unsicher und hatte mehr Feuergefechte als nötig, doch schon damals war klar, worin sich die Reihe unterscheidet: in den Darstellern, in Dialogen, die nicht nach Spieldrehbuch klingen, und in einem Tempo, das nie lange stehen lässt.
Uncharted 2: Among Thieves legte zwei Jahre später die Messlatte für das gesamte Genre höher. Ein fahrender Zug über dem Abgrund, ein einstürzendes Gebäude in Nepal und eine viel selbstsicherere Inszenierung machten daraus den Teil, auf den man bis heute verweist, wenn von filmischer Action die Rede ist. Drake's Deception setzte das mit noch größeren Szenen fort, Golden Abyss zeigte, dass sich das Ganze auf die Vita verkleinern ließ, und Uncharted 4: A Thief's End schloss die Reihe 2016 ruhiger ab, mit mehr Gewicht auf den Beziehungen und auf dem Preis, den Nathan Drake für seine Lebensweise zahlt. The Lost Legacy bewies danach, dass die Geschichte auch Chloe Frazer und Nadine Ross ohne den alten Helden tragen. Der Einfluss von Uncharted ist überall dort zu spüren, wo ein Spiel wie ein Film erzählen will und die Nähte zwischen Szene und Spiel verschwinden lässt.
Teile der Reihe (9)
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Uncharted: Drake's Fortune · 2007
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Uncharted 2: Among Thieves · 2009
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Uncharted: Golden Abyss · 2011
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Uncharted: Fight for Fortune · 2012
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Uncharted 4: A Thief's End · 2016
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Uncharted: The Lost Legacy · 2017
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