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Turok
Turok basiert auf der Comicfigur von Valiant Comics und feierte 1997 mit Turok: Dinosaur Hunter für das Nintendo 64 sein Videospiel-Debüt, entwickelt von Iguana Entertainment und veröffentlicht von Acclaim. In einer Zeit, in der Ego-Shooter noch vor allem eine PC-Domäne waren, stach Turok auf der Konsole durch flüssige Analogsteuerung, offenere Umgebungen und Gegner von Dinosauriern bis zu außerirdischen Kriegern hervor und bewies, dass das Genre auch auf dem N64 funktionieren konnte.
Der Nachfolger Turok 2: Seeds of Evil (1998) gilt allgemein als Höhepunkt der Reihe – er erweiterte Waffen, Schauplätze und Mehrspielermodus und trieb die technischen Grenzen des N64 weiter aus. Turok 3: Shadow of Oblivion (2000) führte mit Joseph und Danielle Fireseed zwei spielbare Figuren ein und schloss die in den ersten Teilen begonnene Geschichte ab, während der Ableger Turok: Rage Wars (1999) die Serie in einen Arena-Mehrspieler-Shooter verwandelte. Turok Evolution (2002), das auf mehr Plattformen erschien, darunter Xbox, erzählte eine Vorgeschichte, stieß bei Spielern und Kritik jedoch auf kühlere Resonanz und beendete diese Ära der Serie für lange Zeit.
Die Reihe wurde zudem durch einen eigenständig gestalteten Titel für den Game Boy Color begleitet, der statt der Ego-Perspektive der Hauptspiele auf eine Draufsicht und ein vereinfachtes Actionkonzept für die Handheld-Konsole setzte. Auf dem N64 war Turok auch für den dichten Nebel bekannt, mit dem die Entwickler die begrenzte Sichtweite der Hardware kaschierten – eine technische Lösung, die zu einem festen Bestandteil der Atmosphäre der frühen Teile wurde und bis heute als eines der Markenzeichen der Serie gilt.
Teile der Reihe (6)
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Turok: Dinosaur Hunter · 1997
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Turok 2: Seeds of Evil (GBC) · 1998
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Turok: Rage Wars · 1999
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Turok 3: Shadow of Oblivion · 2000
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Turok: Evolution · 2002
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