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Trine
Trine begründete 2009 ein Konzept, das Physik-Rätsel mit einer märchenhaften Atmosphäre verband. Das finnische Studio Frozenbyte baute das Spiel um drei Helden auf – den Zauberer Amadeus, den Ritter Pontius und die Diebin Zoya –, die durch ein magisches Artefakt namens Trine an einen gemeinsamen Körper gebunden sind; der Spieler wechselt jederzeit zwischen ihnen, je nachdem, was ein Rätsel oder ein Kampf verlangt. Der Zauberer beschwört Kisten und Plattformen, der Ritter bringt Kraft und Schild mit, die Diebin Bogen und Enterhaken – und die meisten Rätsel löst man, indem man ihre Fähigkeiten über einer Physik-Engine kombiniert, die zum Markenzeichen der Reihe wurde.
Trine 2 (2011) verfeinerte diese Idee zu dem, was viele bis heute als Höhepunkt der Serie ansehen – mehr Rätsel, Koop für bis zu drei Spieler und eine noch schönere Märchenoptik. Trine 3: The Artifacts of Power (2015) wagte dagegen einen riskanteren Schritt in vollständig dreidimensionale Bewegung und ein kürzeres, actionorientierteres Format, was bei einem Teil der Fans auf Widerstand stieß und meist als Umweg gilt, von dem sich die Serie erholen musste. Trine 4: The Nightmare Prince (2019) kehrte deshalb zum 2,5D-Seitenscrollen der ersten beiden Teile zurück, griff das Thema Albträume wieder auf und wurde weithin als Rückkehr zu dem gefeiert, was die Serie einst bekannt gemacht hatte.
Abgerundet wurde die Reihe durch das Remaster Trine: Enchanted Edition (2014), das die Grafik des ersten Teils auf ein Niveau nahe Trine 2 hob und den fünften Release damit inhaltlich an den allerersten zurückband. Über alle Teile hinweg blieb der Orchester-Soundtrack von Komponist Ari Pulkkinen ein fester Bestandteil, ebenso wie die Möglichkeit, das gesamte Spiel lokal oder online zu dritt kooperativ zu spielen, was die Reihe über mehrere Konsolengenerationen hinweg zu einer beliebten Wahl für gemeinsames Spielen machte.
Teile der Reihe (7)
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Trine 2: Director's Cut · 2013
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Trine: Enchanted Edition · 2014
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