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The Witcher
The Witcher betrat 2007 die Bühne, als das damals wenig bekannte polnische Studio CD Projekt RED die Erzählungen und Romane von Andrzej Sapkowski in ein düsteres Action-Rollenspiel übersetzte. Geralt von Riva war nie der klassische Held auf Rettungsmission, sondern ein bezahlter Fachmann: Er jagt Ungeheuer für Geld, schlägt sie im Bestiarium nach, braut seine Tränke im Voraus und stellt immer wieder fest, dass die Menschen schlimmer sind als das, was nachts aus dem Wald kommt. Diese Haltung gab der Reihe ihr Gesicht — Entscheidungen ohne eindeutig richtige Antwort, Folgen, die erst Dutzende Stunden später auftauchen, und slawische Sagenwelt statt des üblichen Tolkien-Inventars.
Der zweite Teil, The Witcher 2: Assassins of Kings von 2011, brachte eine hauseigene Engine, härtere Kämpfe und eine Handlung, die sich nach dem ersten Akt in zwei deutlich verschiedene Stränge teilte. Der Höhepunkt ist jedoch kaum umstritten: The Witcher 3: Wild Hunt von 2015, eine offene Welt, in der selbst ein gewöhnlicher Auftrag über ein verschwundenes Kind eine vollständige Geschichte erzählt, ergänzt um die umfangreichen Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine, die jede für sich als eigenständiges Spiel durchgingen. Wild Hunt hob die Erwartungen des gesamten Genres an den Wert von Nebeninhalten, und die spätere Switch-Fassung zeigte, dass diese Welt sogar in eine Handheld-Konsole passt.
Teile der Reihe (8)
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The Witcher · 2007
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Gwent: The Witcher Card Game · 2008
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The Witcher 3: Wild Hunt · 2015
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The Witcher Adventure Game · 2015
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