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Jak and Daxter
Jak and Daxter begann 2001, als Naughty Dog nach dem Erfolg von Crash Bandicoot von der PSone auf die PlayStation 2 wechselte und mit The Precursor Legacy auf eine nahtlose Plattformer-Welt ohne Ladebildschirme setzte, in der man als der schweigsame Jak und sein redseliger Freund Daxter - durch magisches Wasser in eine kleine pelzige Kreatur verwandelt - eine zusammenhängende Landschaft voller Sprünge, Sammelobjekte und einfacher Rätsel erkundet. Von Anfang an setzte die Serie auf dieses ungleiche Heldenduo und auf eine märchenhaft angehauchte Welt, die zunehmend düsterer wurde und von geheimnisvollen Precursor-Artefakten sowie den Weisen bevölkert wird.
Jak II (2003) brachte eine radikale Wende - eine offene Stadt, Waffen und einen deutlich düstereren Ton - und Jak 3 (2004) führte diese actionorientierte Richtung mit Wüstenkulisse und Fahrzeugen zu Ende; beide Teile zählen zu den bestbewerteten der Reihe. Neben der Haupttrilogie entstand das Racing-Spin-off Jak X: Combat Racing (2005), der PSP-Titel Daxter (2006), der eine eigene Geschichte um die Nebenfigur erzählt, und 2009 das lockerere Jak and Daxter: The Lost Frontier, das nicht mehr direkt von Naughty Dog stammte. Die Serie wurde außerdem über die Jak and Daxter Collection für PS3 und Vita zugänglich gemacht, die 2012 beziehungsweise 2013 erschien. Ob Plattformer, Shooter oder Rennspiel - ihren eigenwilligen Humor und das Heldenduo behielt die Serie durchgehend als größte Stärke.
Naughty Dog wurde damals vor allem für die technische Seite gelobt - die nahtlosen Übergänge zwischen den Gebieten auf der PlayStation 2 waren etwas, worauf das Studio besonders stolz war. Nach Jak 3 verlagerte Naughty Dog seinen Fokus auf die neue Marke Uncharted, und spätere Jak-and-Daxter-Teile entstanden außerhalb des Mutterstudios, wodurch die Serie allmählich aus dem Rampenlicht verschwand, auch wenn die ersten drei Teile mit ihrem Humor einen treuen Fankern bewahrten.
Teile der Reihe (5)
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Jak X: Combat Racing · 2005
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Jak and Daxter Collection · 2012