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Banjo-Kazooie
Banjo-Kazooie erschien 1998 für das Nintendo 64 und gehörte zu den Spielen, die nach dem Vorbild von Super Mario 64 das Genre der 3D-Sammel-Plattformer prägten – der Bär Banjo und der in seinem Rucksack verstaute Vogel Kazooie durchstreiften bunte, offene Welten voller Noten, Puzzleteile, Federn und versteckter Kammern, wobei das Duo nach und nach neue Bewegungsfähigkeiten erlernte, deren Kombination originelle Rätsellösungen ermöglichte. Das Spiel legte ebenso viel Wert auf das gründliche Erkunden jeder Ecke eines Levels wie auf das Springen und die präzise Plattformer-Action selbst, und dank seines eigenwilligen Humors und der Sprüche der Figuren galt es als einer der unterhaltsamsten Plattformer seiner Generation.
Die direkte Fortsetzung Banjo-Tooie aus dem Jahr 2000 erweiterte die Welten, verband sie miteinander und gab dem Duo weitere Bewegungsfähigkeiten sowie kooperative Tricks, während der Handheld-Ableger Banjo-Kazooie: Grunty's Revenge für den Game Boy Advance und der Rennspiel-Spin-off Banjo-Pilot die Reihe über die Heimkonsole hinaus trugen und für den kleineren Bildschirm vereinfachten. Nach der Übernahme des Studios Rare durch Microsoft verstummte die Serie für mehrere Jahre – und mit ihr die Hoffnung auf eine Fortsetzung im ursprünglichen Geist.
Das Comeback kam 2008 mit Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts für die Xbox 360, das anstelle von Notensammeln und Springen vor allem auf das Bauen eigener Fahrzeuge zur Erfüllung von Aufgaben setzte – ein radikaler Kurswechsel, den ein Teil der Fans als witzig und einfallsreich lobte, während andere ihm den Abstand von dem vorwarfen, was die Serie berühmt gemacht hatte. Mehrere frühere Mitglieder des Rare-Teams gründeten später das Studio Playtonic Games und schufen Yooka-Laylee, ein Spiel, das das Erbe des ursprünglichen Banjo-Kazooie offen fortführt.
Teile der Reihe (4)
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Banjo-Kazooie · 1998
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Banjo-Tooie · 2000
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Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts · 2008