Drop7
Drop7 kombiniert fallende Scheiben im Tetris-Stil mit Zahlen und einem mathematischen Rätsel: Auf jeder Scheibe steht eine Zahl von eins bis sieben, und eine Scheibe verschwindet, sobald sich in einer Spalte oder Reihe so viele benachbarte Scheiben versammeln, wie die Zahl angibt. Der Spieler wählt nur, in welche Spalte die Scheibe fallen soll, der Rest ist eine Frage von schnellem Rechnen und Planung mehrerer Züge im Voraus, bevor sich das Spielfeld gefährlich füllt.
Das Studio Area/Code veröffentlichte das Spiel 2009 als Versuch, im überfüllten Genre der Fallblock-Puzzles etwas zu finden, das noch niemand gemacht hatte – statt auf Farben setzte man auf Zahlen und ihre Kombinationen, was das Spiel näher an ein Logikrätsel als an reflexbasierte Action rückte. Das Ergebnis ist ein Titel, der geduldiges Nachdenken und Planung mehr belohnt als schnelle Finger oder blitzschnelle Reaktionen auf fallende Objekte. Das nüchterne, fast grafische Design ohne überflüssige Figuren unterstrich zudem, dass es sich primär um ein Zahlenspiel handelt, nicht um eine visuelle Attraktion.
Auf dem Touchscreen genügt eine einzige Geste zum Spielen – das Antippen einer Spalte –, sodass die Steuerung nie zum Hindernis zwischen Spieler und Rätsel wird. Den Mangel an grafischem Glanz gleicht Drop7 mit einem eleganten Punktesystem aus, bei dem schon ein kleiner Fehler in einem Zug das gesamte Feld durcheinanderbringen und die nächsten Dutzend Züge erschweren kann. Besondere "rissige" Scheiben, die entfernt werden müssen, bevor zu viele davon entstehen, fügen einem sonst rein logischen Spiel ein Element von Spannung und Risikoplanung hinzu.
Warum spielen: Empfohlen für Spieler, die Zahlenrätsel mit klaren Regeln mögen und ein Spiel wollen, das man praktisch jederzeit ohne Kontextverlust weglegen und wieder aufnehmen kann.
Spiel 19 von 363 für Mobil (iOS a Android)