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Viewtiful Joe
Viewtiful Joe erschien 2003 bei Capcoms Clover Studio unter Regisseur Hideki Kamiya als liebevolle Hommage an B-Action-Filme und Tokusatsu-Helden – ein gewöhnlicher Kinofan namens Joe wird in die Leinwand hineingezogen und in einen kostümierten Superhelden verwandelt, und das Spiel läuft als 2D-Prügler mit filmischen Effekten ab: Der Spieler kann die Zeit verlangsamen (Slow), den Helden beschleunigen (Mach Speed) oder die Kamera heranzoomen (Zoom) – Werkzeuge, die für Rätsel ebenso wichtig sind wie für Kämpfe.
Viewtiful Joe 2 (2004) erweiterte die Mechanik um das Umschalten zwischen Joe und seiner Partnerin Sylvia, was neue Angriffskombinationen eröffnete, und gilt zusammen mit dem ersten Teil als Höhepunkt der Reihe. Die Ableger Viewtiful Joe: Double Trouble (2005) für den Nintendo DS und Viewtiful Joe: Red Hot Rumble (2005), ein plattformübergreifendes Partyspiel mit Kampfspiel-Elementen, zeigten Capcoms Ambition, die Marke über das klassische Beat-'em-up hinaus auszuweiten, auch wenn keiner der beiden Ableger an den Erfolg der Hauptreihe herankam.
Clover Studio, das Team hinter den ersten beiden Teilen, gehörte zu Capcoms experimentierfreudigeren internen Studios, und nach dessen Auflösung 2006 gründeten mehrere seiner Mitglieder das Studio PlatinumGames – Viewtiful Joe gilt deshalb oft als eines der Spiele, an denen sich der spätere Stil dieses Teams herausbildete. Optisch setzte das Spiel auf ein markantes Cel-Shading, das an einen gezeichneten Comic erinnerte, und das Kampfsystem belohnte stilvolle Kombinationen aus Ausweichen und Angriffen, was es noch Jahre nach Erscheinen zu einem beliebten Titel unter Action-Fans machte.
Teile der Reihe (4)
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Viewtiful Joe · 2003
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Viewtiful Joe 2 · 2004
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